Abgeschlossene Arbeiten 2011

Restaurierung Stadtturm ist beendet. Antoniter-Ausstellungsraum entsteht.

Stadtturm
Stadtturm

Bis auf die Anbringung des Rankgitters für die Kletterhortensie wurden die vorbildlichen Restaurierungsarbeiten 2010/2011 durch die Stadt Frankfurt inzwischen beendet. Zuletzt hat der NABU – wie mit uns vereinbart – Nistkästen für Fledermäuse an der Nordseite des Turms angebracht.

Die Stadt hat den restaurierten Stadtturm der Stiftergemeinschaft vertraglich zur dauerhaften Nutzung als Ausstellungsraum überlassen. Das Konzept für Text- und Bildtafeln und einige Ausstellungsstücke ist in Arbeit. Möglichst noch im Mai soll die Eröffnung sein.

Eine Zusammenstellung von Fotos vom Turm vor und nach erfolgter Renovierung können Sie hier als PDF-Datei herunterladen.

Mittelteil des Kreuzaltares restauriert

Mittelteil des Kreuzaltares
Mittelteil des Kreuzaltares

Wegen der 2010 notwendig gewordenen Restaurierung der Seitenflügel des Kreuzaltares von 1485 musste auch der Mittelteil des Kreuzaltares vom Schmutz der letzten Jahrzehnte gereinigt werden. Der Restaurator, Herr Pracher aus Würzburg, hat das Altarbild im Frühjahr 2011 in der Justinuskirche gereinigt.

Zwillingskelch

Zwillingskelch
Zwillingskelch

Ein „Zwillingskelch“ wurde mit Hilfe des Lions Club Main Taunus restauriert. Zusammen mit seinem unrestaurierten Gegenstück war er für einige Monate in der Ausstellungsvitrine ausgestellt.

Temperatur- und Feuchtigkeitsmessungen

Salzausblühungen an den Säulen
Salzausblühungen an den Säulen

Die empfindlichen, jahrhundertealten Ausstattungsgegenstände der Justinuskirche, die Figuren, die Farben, die Furniere oder die Holzteile der Orgel sind in der Justinuskirche durch die Feuchtigkeit aus dem Höchster Untergrund – Sickerwasser aus den alten Liederbacharmen im Altstadtbereich – und aus der unter der Kirche liegenden Quelle einer ständigen Belastung ausgesetzt. Die weißen Salzausblühungen an den Säulen oder an den Bodenfliesen sind ein sichtbares Indiz dafür. Deshalb hat unser Aufsichtsteam ein Jahr lang fleißig die Innen- und Außentemperaturen und die Luftfeuchtigkeit gemessen. Die Ergebnisse werden nun ausgewertet und mit Fachleuten besprochen.

Daher kommt der Temperatur in der Kirche – sie regelt die Aufnahme oder die Abgabe von Feuchtigkeit – eine besondere Bedeutung zu.

Justinusgarten

Justinusgarten
Justinusgarten

Auch wenn man es in den letzten Monaten nicht sehen konnte: Zum Beginn der Vegetationsperiode hatten wir viele neue Pflanzen in den Garten gesetzt, zum Beispiel im hinteren Bereich. Den diesjährigen Kampf gegen die Natur, haben wir trotzdem verloren, da wegen der Bauarbeiten am Stadtturm und an der langen Mauer zum Kirchgärtchen hin die Pflege des Gartens nur bedingt möglich war. Aber: Wir haben eine Liste aller bestimmbaren „Blumen, Kräuter, Sträucher und Bäume im Garten der Justinuskirche“ erstellt – immerhin bisher ca. 300 Pflanzen. Diese Liste können Sie als PDF-Datei herunterladen.

Lampe am kleinen Eingang (an der Nordseite)

Neue, moderne Außenlampe
Neue, moderne Außenlampe

Die anlässlich der Dachsanierung demontierte Lampe am kleinen Eingang wurde im Frühjahr durch eine neue, moderne Lampe ersetzt.

Ottonische Bronzekruzifix

Ottonische Bronzekruzifix
Ottonische Bronzekruzifix

Das ottonische Bronzekruzifix, das der Stiftergemeinschaft für die Justinuskirche geschenkt worden war, hat in der Antoniuskapelle in einer besonders abgesicherten Vitrine seinen endgültigen Platz gefunden. Der uralte Korpus wurde an einem bewusst einfachen Metallkreuz befestigt, das ein Auszubildender aus dem Industriepark Höchst hergestellt hat.

Sammlermesser

Sammlermesser
Sammlermesser

Das war Grund für unser Beiratsmitglied Peter Abel, die Sammler mit einem weiteren Messer (messerscharf, 6,50 €) zu beglücken und so zum Altstadtfest wieder Geld für die Justinuskirche zu sammeln.

Nacht der Museen 2011

Die gut besuchte Nacht der Museen 2011 in der Justinuskirche mit dem Pfarrerkabarett Duo Camillo, das Orgelkonzert von Rolf Henry Kunz und die Themen-Führungen „Höchster Kreuzaltar“ und „Antonius“ − mit und ohne Sau − in der kerzenbeleuchten Kirche und im nächtlichen Justinusgarten haben uns viel positives Echo gebracht.