Gremien & Personen

I. Gremien

Die Gremien der Stiftergemeinschaft Justinuskirche ergeben sich aus der Satzung. Sie wurden zuletzt im März 2017 für die Jahre 2017, 2018 und 2019 gewählt. Die nächste turnusgemäße Wahl findet im Rahmen der Gremiensitzung 2020 statt.

 

Das Kuratorium

Die vordringlichen Aufgaben der Kuratoriumsmitglieder bestehen darin, sich persönlich und öffentlich dafür einzusetzen, dass die Zielsetzungen des Vereins verbreitet und Spenden zur Erreichung des Vereinszwecks gesammelt werden. Das Kuratorium entscheidet über die Gestaltung der Kooperation des Vereins mit den zuständigen Stellen, macht Vorschläge zur Gestaltung und zur Ausführung von Erhaltungsmaßnahmen, entscheidet über die hierfür notwendigen Mittel sowie über publizistische Maßnahmen und Spendensammelaktionen. Es berät den Vorstand bei seiner Tätigkeit.

Dem Kuratorium gehören nach der Gremiensitzung am 22. März 2018 an:

Ehrenvorsitzender auf Lebenszeit: Erhard Bouillon, Initiator und Gründer der Stiftergemeinschaft Justinuskirche, ehemals Vorstand und Aufsichtsratsvorsitzender der Hoechst AG

 

Vorsitzender: Peter Feldmann, Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main

Stellvertretender Vorsitzender: Jürgen Vormann, Geschäftsführer der Infraserv GmbH & Co KG, der Standortbetreibergesellschaft des Industrieparks Höchst

Pfarrer Martin Sauer, katholische Pfarrgemeinde St. Margareta, Eigentümerin der Justinuskirche

Marcus Schröder, Vorsitzender des Sachausschusses Justinuskirche, Vertreter der Gremien der Pfarrei St. Margareta

 

Gemäß Satzung zugewählte Mitglieder:

Steffen Egenolf, Leiter des Finanzcenters Höchst der Frankfurter Sparkasse

Pfarrer Dr. Johannes zu Eltz, Stadtdekan Frankfurt am Main

Dr. Matthias Gutweiler, Geschäftsführer der Kuraray Europe im Industriepark Höchst

Dr. Markus Harzenetter, Präsident des Landesdenkmalamtes Hessen, Wiesbaden

Dr. Rudolf Michael Röper, Standortleiter der Clariant im Industriepark Höchst

Petra Roth, ehemals Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main

Manfred Ruhs, ehemals Vorstand der Frankfurter Volksbank

 

Von der Mitgliederversammlung zugewählt

Dr. Harald Leimsner, HNO-Arzt i. R.

 

Der Beirat

Der Beirat berät das Kuratorium in den die Justinuskirche betreffenden Sachfragen und erarbeitet die für die Arbeit des Kuratoriums benötigten Stellungnahmen und fachlichen Hinweise. Dem Beirat gehören mit den Problemen der Erhaltung der Justinuskirche vertraute und sachverständige Persönlichkeiten an.

Sprecher des Beirats: Dr. Wolfgang Metternich, Historiker, Vorsitzender des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Höchst

Stellvertretender Sprecher: Professor Dr. Matthias Kloft, kommissarischer Diözesankonservator des Bistums Limburg

Die weiteren Mitglieder im Beirat sind:

Peter Abel (von der Mitgliederversammlung zugewählt)
Dr. Werner Brodt, Vorsitzender des Vorstandes der Stiftergemeinschaft
Dr. Andrea Hampel, Leiterin des Denkmalamtes Frankfurt
Werner Kappes (von der Mitgliederversammlung zugewählt)
Christine Kenner, Leiterin Restaurierung der Landesdenkmalpflege Wiesbaden (von der Mitgliederversammlung zugewählt)
Marco Popp (für die Bürgervereinigung Höchster Altstadt)
Ernst-Josef Robiné (von der Mitgliederversammlung zugewählt)

 

Der Vorstand

Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte. Ihm obliegt die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Kuratoriums sowie die Verwaltung des Vereinsvermögens.

Wegen seines beispielhaften Engagments für die Justinuskirche hat das Kuratorium auf Vorschlag von Erhard Bouillon den bisherigen Vorsitzenden des Vorstands Ernst-Josef Robiné einstimmig zum Ehrenvorsitzenden des Vorstands gewählt.

Der geschäftsführende Vorstand besteht seit der Neuwahl am 24. März 2017 aus:

1. Vorsitzender: Dr. Werner Brodt, Chemiker, ehemals Standortleiter der Firma Clariant im Industriepark Höchst. Er war von 2006 bis 2013 bereits Mitglied des Kuratoriums.

2. Stellvertretender Vorsitzender: Christoph Bucher, Ingenieur und Chef des gleichnamigen Höchster Opel-Autohauses, Organisator der Feste. Er war 1983 Gründungsmitglied.

3. Kassierer: Hans-Georg Fröhlich, Inhaber der Firma Löllmann Reparaturservice, Höchst

4. Schriftführer: Ulrich Boller, Journalist, Historiker und Leiter des Unternehmensarchivs der Clariant, Sulzbach.

 

Ebenfalls gehören dem Vorstand als Beisitzer an:

5. Dr. Bärbel Frühbeis, Biologin, engagiert sich bei der Aufsicht und bei Führungen in der Justinuskirche und im Kirchgärtchen.

6. Hans Murmann, Geschäftsführer i. R. der Metallgesellschaft Ltd. England. Er engagiert sich vordringlich bei der Aufsicht und bei Führungen in der Justinuskirche.

7. Gabriele Rahmann, die sich unter anderem für Kirchenführungen und die Aufsicht engagiert.

8. Günter Schöll

9. Holger Vonhof, Historiker und Redakteur

10. Tobias Werr, ehrenamtlicher Küster der Justinuskirche

 

Die Kassenprüfer

Die Kassenprüfer überprüfen die Kassenführung und den Jahresabschluss sowie die Vermögensverwaltung durch den Vorstand und erstatten der Mitgliederversammlung und dem Kuratorium Bericht. Die Amtszeit beträgt drei Jahre. Die Wiederwahl ist zulässig.

Kassenprüfer sind Heinrich Arndt und Ursula Resch.

 

II. Ehrenvorsitzender Erhard Bouillon

1925 in Horchheim bei Koblenz geboren, seit 1957 bei den Farbwerken Hoechst AG, später Arbeitsdirektor und Vorstandsmitglied der Hoechst AG in Frankfurt-Höchst, und damit zuständig für die Mitarbeiter und die sozialen Dinge im Unternehmen, hat 1983 die Gründung der Stiftergemeinschaft Justinuskirche e.V. angestoßen.

Durch seine Weitsicht gelang es, in den Gremien der Stiftergemeinschaft den Eigentümer, die Pfarrgemeinde St. Josef Höchst oder das Bistum Limburg mit den Verantwortlichen der Stadt Frankfurt und des Landes Hessen, den Höchster „Altstadt-Vereinen“, und Sponsoren − allen voran die Hoechst AG − an einen Tisch zu bringen und sie dauerhaft für die Erhaltung der uralten Justinuskirche zu interessieren. Unter seiner bis heute aktiven Mitwirkung wurden von der Stiftergemeinschaft seither Mittel in Millionenhöhe gesammelt. Hierdurch war es möglich, in den achtziger und neunziger Jahren die Justinuskirche grundlegend und sorgfältig zu restaurieren und bis zum heutigen Tag die notwendigen Arbeiten in Angriff zu nehmen. Noch heute nimmt er − seit vielen Jahren als Ehrenvorsitzender des Vereins − an jeder Kuratoriumssitzung der Stiftergemeinschaft teil und steht mit seinem Rat und seiner Unterstützung zur Verfügung.

Sein kulturelles Engagement für das alte Höchst oder das Höchster Schloss, das Dalberger Haus, die Jahrhunderthalle Höchst und die Höchster Porzellanmanufaktur haben Spuren hinterlassen. Die Deutsche Stiftung Musikleben, deren Präsident er viele Jahre war, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die er mit gründete, sind einige weitere Beispiele für erfolgreiche Projekte, die mit seinem Namen eng verbunden sind.

Höchst und die Höchster aus der „Rotfabrik“ haben die „Ära Bouillon“ in guter Erinnerung. Dass es anständig und menschlich zuging in der „Hoechster Familie“, war Erhard Bouillon ein Herzensanliegen. Sein stets offenes Ohr für die Belange der Menschen, die ihm anvertraut waren, sichert ihm bis heute hohe Anerkennung. Der Justinuskirche hat er sein Herzblut gewidmet!