Gremien & Personen

I. Gremien

Die Gremien der Stiftergemeinschaft Justinuskirche ergeben sich aus der Satzung. Sie wurden zuletzt im März 2017 für die Jahre 2017, 2018 und 2019 gewählt.

 

Das Kuratorium

Die vordringlichen Aufgaben der Kuratoriumsmitglieder bestehen darin, sich persönlich und öffentlich dafür einzusetzen, dass die Zielsetzungen des Vereins verbreitet und Spenden zur Erreichung des Vereinszwecks gesammelt werden. Das Kuratorium entscheidet über die Gestaltung der Kooperation des Vereins mit den zuständigen Stellen, macht Vorschläge zur Gestaltung und zur Ausführung von Erhaltungsmaßnahmen, entscheidet über die hierfür notwendigen Mittel sowie über publizistische Maßnahmen und Spendensammelaktionen. Es berät den Vorstand bei seiner Tätigkeit.

Ehrenvorsitzender auf Lebenszeit und noch immer für die Justinuskirche aktiv ist der Initiator und Gründer der Stiftergemeinschaft Justinuskirche Erhard Bouillon, früherer Vorstand und Aufsichtsratsvorsitzender der Hoechst AG.

Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftergemeinschaft ist seit März 2013 der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann, ohnehin gemäß Satzung „gesetztes Kuratoriumsmitglied".

Stellvertretender Kuratoriumsvorsitzender ist Jürgen Vormann, Geschäftsführer der Infraserv GmbH & Co KG, der Standortbetreibergesellschaft des Industrieparks Höchst.

Die Pfarrgemeinde St. Josef Höchst, die Eigentümerin der Justinuskirche, vertritt Pfarrer Martin Sauer. Die Position des Vertreters des Pfarrgemeinderats ist derzeit unbesetzt. Ebenso gehört der Frankfurter Stadtdekan Dr. Johannes zu Eltz dem Gremium an.

Für das Land Hessen hat der Präsident des Landesdenkmalamtes Dr. Markus Harzenetter Sitz und Stimme im Kuratorium.

Zugewählt wurde Petra Roth, früher Frankfurter Oberbürgermeisterin und der Stiftergemeinschaft eng verbunden.

Manfred Ruhs vertritt die Volksbank Höchst.

Steffen Egenolf, Leiter des Finanzcenters Höchst der Frankfurter Sparkasse, wurde Anfang März 2016 in das Kuratorium gewählt.

Dr. Harald Leimsner, HNO-Arzt i. R., wurde von der Mitgliederversammlung ins Kuratorium gewählt.

 

Der Beirat

Der Beirat berät das Kuratorium in den die Justinuskirche betreffenden Sachfragen und erarbeitet die für die Arbeit des Kuratoriums benötigten Stellungnahmen und fachlichen Hinweise. Dem Beirat gehören mit den Problemen der Erhaltung der Justinuskirche vertraute und sachverständige Persönlichkeiten an.

Sprecher des Beirats ist der Historiker Dr. Wolfgang Metternich, der Vorsitzende des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Höchst.

Stellvertretender Sprecher ist Professor Dr. Matthias Kloft, kommissarischer Diözesankonservator des Bistums Limburg.

Die weiteren Mitglieder im Beirat sind:

Dr. Andrea Hampel, Leiterin des Denkmalamtes Frankfurt
Christine Kenner, Leiterin Restaurierung der Landesdenkmalpflege Wiesbaden (von der Mitgliederversammlung zugewählt)
Torben Semmler (für die Bürgervereinigung Höchster Altstadt)
Peter Abel (von der Mitgliederversammlung zugewählt)
Werner Kappes (von der Mitgliederversammlung zugewählt)
Ernst-Josef Robiné (von der Mitgliederversammlung zugewählt)
Dr. Werner Brodt, Vorsitzender des Vorstandes der Stiftergemeinschaft

 

Der Vorstand

Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte. Ihm obliegt die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Kuratoriums sowie die Verwaltung des Vereinsvermögens.

Wegen seines beispielhaften Engagments für die Justinuskirche hat das Kuratorium auf Vorschlag von Erhard Bouillon den bisherigen Vorsitzenden des Vorstands Ernst-Josef Robiné einstimmig zum Ehrenvorsitzenden des Vorstands gewählt.

Der geschäftsführende Vorstand besteht seit der Neuwahl am 24. März 2017 aus:

1. dem Vorsitzenden Dr. Werner Brodt, Chemiker, ehemals Standortleiter der Firma Clariant im Industriepark Höchst. Dr. Werner Brodt war von 2006 bis 2013 bereits Mitglied des Kuratoriums.

2. Christoph Bucher (stellvertretender Vorsitzender und Organisator der Feste) ist Ingenieur und Chef des gleichnamigen Höchster Opel-Autohauses. Er war 1983 Gründungsmitglied.

3. Hans-Georg Fröhlich (Kassierer) ist Inhaber der Firma Löllmann Reparaturservice, Höchst.

4. Ulrich Boller (Schriftführer), Journalist, Historiker und Leiter des Unternehmensarchivs der Clariant, Sulzbach.

 

Ebenfalls gehören dem Vorstand an:

5. Dr. Bärbel Frühbeis, Biologin, als Beisitzerin gewählt im März 2016, engagiert sich bei der Aufsicht und bei Führungen in der Justinuskirche und im Kirchgärtchen.

6. Rolf Henry Kunz, Kirchenmusiker i. R. der Pfarrgemeinde St. Josef. Er verantwortete die Konzerte in der Justinuskirche. Rolf Henry Kunz starb am Ostermontag nach schwerer Krankheit.

7. Hans Murmann, Geschäftsführer i. R. der Metallgesellschaft Ltd. England. Er engagiert sich vordringlich bei der Aufsicht und bei Führungen in der Justinuskirche.

8. Gabriele Rahmann, die sich unter anderem für Kirchenführungen und die Aufsicht engagiert, verstärkt seit März 2014 den Vorstand.

9. Ernst-Josef Robiné, Personalleiter der Infraserv Höchst i.R., bis 2017 Vorsitzender des Vorstands und seit 1984 Mitglied des Vorstands.

10. Günter Schöll

11. Holger Vonhof, Historiker und Redakteur (Beisitzer)

12. Tobias Werr, ehrenamtlicher Küster der Justinuskirche

 

Die Kassenprüfer

Die Kassenprüfer überprüfen die Kassenführung und den Jahresabschluss sowie die Vermögensverwaltung durch den Vorstand und erstatten der Mitgliederversammlung und dem Kuratorium Bericht. Die Amtszeit beträgt drei Jahre. Die Wiederwahl ist zulässig.

Kassenprüfer sind Heinrich Arndt und Ursula Resch.

 

II. Ehrenvorsitzender Erhard Bouillon

1925 in Horchheim bei Koblenz geboren, seit 1957 bei den Farbwerken Hoechst AG, später Arbeitsdirektor und Vorstandsmitglied der Hoechst AG in Frankfurt-Höchst, und damit zuständig für die Mitarbeiter und die sozialen Dinge im Unternehmen, hat 1983 die Gründung der Stiftergemeinschaft Justinuskirche e.V. angestoßen.

Durch seine Weitsicht gelang es, in den Gremien der Stiftergemeinschaft den Eigentümer, die Pfarrgemeinde St. Josef Höchst oder das Bistum Limburg mit den Verantwortlichen der Stadt Frankfurt und des Landes Hessen, den Höchster „Altstadt-Vereinen“, und Sponsoren − allen voran die Hoechst AG − an einen Tisch zu bringen und sie dauerhaft für die Erhaltung der uralten Justinuskirche zu interessieren. Unter seiner bis heute aktiven Mitwirkung wurden von der Stiftergemeinschaft seither Mittel in Millionenhöhe gesammelt. Hierdurch war es möglich, in den achtziger und neunziger Jahren die Justinuskirche grundlegend und sorgfältig zu restaurieren und bis zum heutigen Tag die notwendigen Arbeiten in Angriff zu nehmen. Noch heute nimmt er − seit vielen Jahren als Ehrenvorsitzender des Vereins − an jeder Kuratoriumssitzung der Stiftergemeinschaft teil und steht mit seinem Rat und seiner Unterstützung zur Verfügung.

Sein kulturelles Engagement für das alte Höchst oder das Höchster Schloss, das Dalberger Haus, die Jahrhunderthalle Höchst und die Höchster Porzellanmanufaktur haben Spuren hinterlassen. Die Deutsche Stiftung Musikleben, deren Präsident er viele Jahre war, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die er mit gründete, sind einige weitere Beispiele für erfolgreiche Projekte, die mit seinem Namen eng verbunden sind.

Höchst und die Höchster aus der „Rotfabrik“ haben die „Ära Bouillon“ in guter Erinnerung. Dass es anständig und menschlich zuging in der „Hoechster Familie“, war Erhard Bouillon ein Herzensanliegen. Sein stets offenes Ohr für die Belange der Menschen, die ihm anvertraut waren, sichert ihm bis heute hohe Anerkennung. Der Justinuskirche hat er sein Herzblut gewidmet!