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Pressemitteilung der Stiftergemeinschaft vom 19. Mai 2010
Stiftergemeinschaft erhält uraltes Antoniterkreuz für die Justinuskirche Höchst

Heute, 19. Mai 2010 übergab Frau Gisela Spruck, Hof Leustadt bei Glauburg, in der Justinuskirche Höchst ein hervorragendes Kunstwerk an die Stiftergemeinschaft Justinuskirche e. V.: Ein einzigartiges Bronzekruzifix des späten 10. Jahrhunderts aus dem Bereich des ehemaligen Antoniterklosters in Roßdorf bei Hanau.

Der Entschluss, dass der Corpus seinen endgültigen Platz dauerhaft in der Justinuskirche Höchst finden sollte, war bereits 1999 von Frau Gisela Spruck gefasst und eine entsprechende Schenkung ausgesprochen worden. Auch das Landesdenkmalamt in Wiesbaden war eingebunden.

romanisches Kreuz Zu ihren Beweggründen sagte Frau Spruck:
„Vor dieses Kruzifix mit seiner ganz besonderen Aura haben viele Generationen von Menschen unserer Landschaft ihre Gebete und Sorgen getragen, haben sich von Gott aufgefangen gefühlt. Ich möchte daher verhindern, dass der einzigartige Corpus Handelsware des internationalen Kunsthandels wird und damit die Anbindung an seine Herkunft, unseren Kulturkreis und den Bezug zu unserer Geschichte verliert. Die Übergabe an die Stiftergemeinschaft und die Bindung an die Justinuskirche gewährleisten, dass das ehrwürdige Stück an den Ort seiner ursprünglichen Bestimmung zurückkehrt. Der Corpus vom Kreuz Christi, ein außerordentlich seltenes Stück, findet mit der Übergabe wieder seinen Platz im ursprünglichen Zusammenhang mit dem Antoniterorden und seiner letzten Klosterkirche in Frankfurt am Main-Höchst.“ Mai 2010

Ab Gründonnerstag, 1. April 2010,
ist die Justinuskirche wieder (fast) täglich und eine Stunde länger geöffnet: Dienstag bis Sonntag, 14.00 bis 17.00 Uhr (montags ist geschlossen!). Auch der Justinusgarten, in dem noch viel Frühjahrsarbeit zu verrichten ist, ist wieder geöffnet. Sie können erstmalig die neu aufgestellten Grabdenkmäler im Eingang des Gartenbereichs ansehen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Februar 2010
Die Seite „http://www.Justinuskirche.de“ hat ein neues Konzept und ein neues Gesicht erhalten.

Die Informationen über die Geschichte und die Architektur dieses bedeutenden Bauwerkes haben wir in das Internetlexikon Wikipedia ausgelagert. Einen schon bestehenden Wikipedia-Artikel haben wir mit unserem (z.T. unveröffentlichten oder als Literatur vergriffenen) Hintergrundwissen und mit Fotos ergänzt und gemeinsam weiterentwickelt. Das Ergebnis – eine gute Teamarbeit - ist umfassend, fundiert und auf Dauer angelegt. In Wikipedia haben diese Informationen einen angemessenen Platz und ein seriöses Umfeld.

Wikipedia-Auszug

Am gewohnten Platz „Linksymbol http://www.Justinuskirche.de“ wollen wir in Zukunft vordringlich über die aktuellen Vorhaben rund um die Justinuskirche, über Termine und natürlich über unsere Vereinsaktivitäten berichten.