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Die Stiftergemeinschaft Justinuskirche e. V.

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Gremien & Personen

I. Gremien

Die Gremien der Stiftergemeinschaft Justinuskirche ergeben sich aus der Satzung. Sie wurden zuletzt im März 2011 für die Jahre 2011, 2012 und 2013 gewählt

Das Kuratorium

Die vordringlichen Aufgaben der Kuratoriumsmitglieder bestehen darin, sich persönlich und öffentlich dafür einzusetzen, dass die Zielsetzungen des Vereins verbreitet und Spenden zur Erreichung des Vereinszwecks gesammelt werden. Das Kuratorium entscheidet über die Gestaltung der Kooperation des Vereins mit den zuständigen Stellen, macht Vorschläge zur Gestaltung und zur Ausführung von Erhaltungsmaßnahmen, entscheidet über die hierfür notwendigen Mittel sowie über publizistische Maßnahmen und Spendensammelaktionen. Es berät den Vorstand bei seiner Tätigkeit.

Vorsitzende des Kuratoriums der Stiftergemeinschaft ist die Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main, Frau Dr. Petra Roth. Ehrenvorsitzender auf Lebenszeit und noch immer für die Justinuskirche aktiv ist der Initiator und Gründer der Stiftergemeinschaft Justinuskirche Erhard Bouillon, früherer Vorstand und Aufsichtsratsvorsitzender der Hoechst AG.
Stellvertretender Kuratoriumsvorsitzender ist Jürgen Vormann, Geschäftsführer der Infraserv GmbH & Co KG, der Standortgesellschaft des Industrieparks Höchst. Dr. Werner Brodt, Clariant, ist ein weiterer Vertreter der im Industriepark Höchst verwurzelten Firmen.
Die Pfarrgemeinde St. Josef Höchst, die Eigentümerin der Justinuskirche, ist durch Pfarrer Martin Sauer und die stellvertretende Leiterin des Verwaltungsrates, Uschi Cromm, vertreten. Der Pfarrgemeinderat hat Aloys Hingott entsandt. Ebenso gehört der Frankfurter Stadtdekan Dr. Johannes zu Eltz dem Kuratorium an.

Herr Professor Dr. Gerd Weis, der Präsident des Landesamtes für Denkmalpflege, vertritt das Land Hessen.
Vertreter der Banken sind der Vorstandsvorsitzende der Volksbank Höchst, Manfred Ruhs, und Frau Brigitte Orband. Sie vertritt die Frankfurter Sparkasse, einen seit 1983 eingebundenen Sponsoren.
Dr. Harald Leimsner, HNO-Arzt i. R., wurde von der Mitgliederversammlung ins Kuratorium gewählt.

Der Beirat

Der Beirat berät das Kuratorium in den die Justinuskirche betreffenden Sachfragen und erarbeitet die für die Arbeit des Kuratoriums benötigten Stellungnahmen und fachlichen Hinweise. Dem Beirat gehören mit den Problemen der Erhaltung der Justinuskirche vertraute und sachverständige Persönlichkeiten an.

Sprecher des Beirats ist der Historiker Dr. Wolfgang Metternich, der Vorsitzende des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Höchst.

Stellvertretender Sprecher ist Dr. Johannes Spengler, der Diözesankonservator des Bistums Limburg.

Die Frankfurter Denkmalpflege wird durch ihre Leiterin, Frau Dr. Andrea Hampel, im Beirat vertreten,

die Höchster Bürgervereinigung durch deren Vorsitzenden, Richter Wolfgang Weber, ergänzt durch den

von der Mitgliederversammlung zugewählten Ingenieur Peter Abel
sowie den Vorsitzenden der Stiftergemeinschaft Justinuskirche, Ernst-Josef Robiné.

Der Vorstand

Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte. Ihm obliegt die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Kuratoriums sowie die Verwaltung des Vereinsvermögens.

Der geschäftsführende Vorstand besteht aus

1. dem Vorsitzenden, Ernst-Josef Robiné, Personalleiter i. R. der Infraserv, der Standortgesellschaft des Industrieparks, seit 1984 (langjährig als Schriftführer) im Vorstand.

2. Christoph Bucher (stellvertretender Vorsitzender und Organisator der Feste) ist Ingenieur und Chef des gleichnamigen Höchster Opel-Autohauses. Er war 1983 Gründungsmitglied.

3. Hans-Georg Fröhlich (Kassierer) ist Inhaber der Fa. Löllmann Reparaturservice, Höchst.

4. Ulli Boller (Schriftführer) ist Journalist und Mitarbeiter der Unternehmenskommunikation der Clariant.

Ebenfalls gehören dem Vorstand an

5. Michael Dehl, Direktor und Produktmanager bei der Deutschen Bank, ist 2011 neu zum Vorstand gestoßen.

6. Margarete Fischer-Besso (langjährig stellvertretende Vereinsvorsitzende)

7. Gisela Haug-Gassner, Fernsehjournalistin i. R., kümmert sich um den Garten der Justinuskirche.

8. Rolf Henry Kunz, Kirchenmusiker i. R. der Pfarrgemeinde St. Josef. Er verantwortet die Konzerte in der Justinuskirche.

9. Hans Murmann, Geschäftsführer i. R. der Metallgesellschaft Ltd. England. Er engagiert sich vordringlich bei der Aufsicht und bei Führungen in der Justinuskirche.

10. Thorsten Wesemeyer, Florist und Inhaber des Blumenhauses Wesemeyer, ist seit 2011 neu im Vorstand.

11. Adolf Winter, Hoechster kaufmännischer Angestellter, bereits Gründungsmitglied 1983 und seither aktiv im Vorstand.

Als Berater ohne vereinsrechtliche Pflichten stehen dem Vorstand noch die früheren Vorstandmitglieder und Gründungsmitglieder Richard Meder, Rechtsanwalt (langjähriger Vereinsvorsitzender) und Jochem Safran, Gasberater i. R. (langjähriger Kassenführer, Kirchenrechner und Kassenführer) zur Verfügung. Sie sind Ehrenmitglieder des Vorstandes.

Die Kassenprüfer

Die Kassenprüfer überprüfen die Kassenführung und den Jahresabschluss sowie die Vermögensverwaltung durch den Vorstand und erstatten der Mitgliederversammlung und dem Kuratorium Bericht. .. Die Amtszeit  …. beträgt drei Jahre. Die Wiederwahl ist zulässig.

Kassenprüfer sind Renate Grimm und Dr. Jürgen Russow, Ersatzmitglied ist Thomas Meder.

 

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II. Personen

Erhard Bouillon, 

1925 in Horchheim bei Koblenz geboren, seit 1957 bei den Farbwerken Hoechst AG, später Arbeitsdirektor und Vorstandsmitglied der Hoechst AG in Frankfurt-Höchst, und damit zuständig für die Mitarbeiter und die sozialen Dinge im Unternehmen, hat 1983 die Gründung der Stiftergemeinschaft Justinuskirche e. V. angestoßen.

Durch seine Weitsicht gelang es, in den Gremien der Stiftergemeinschaft den Eigentümer, die Pfarrgemeinde St. Josef Höchst bzw. das Bistum Limburg mit den Verantwortlichen der Stadt Frankfurt und des Landes Hessen, den Höchster „Altstadt-Vereinen“, und Sponsoren – allen voran die Hoechst AG -an einen Tisch zu bringen und sie dauerhaft für die Erhaltung der uralten Justinuskirche zu interessieren. Unter seiner bis heute aktiven Mitwirkung wurden von der Stiftergemeinschaft seither Mittel in Millionenhöhe gesammelt. Hierdurch war es möglich, in den achtziger und neunziger Jahren die Justinuskirche grundlegend und sorgfältig zu restaurieren und bis zum heutigen Tag die notwendigen Arbeiten in Angriff zu nehmen. Noch heute nimmt er – seit vielen Jahren als Ehrenvorsitzender des Vereins - an jeder Kuratoriumssitzung der Stiftergemeinschaft teil und steht mit seinem Rat und seiner Unterstützung zur Verfügung.

Sein kulturelles Engagement für das alte Höchst, z. B. das Höchster Schloss, das Dalberger Haus, die Jahrhunderthalle Höchst und die Höchster Porzellanmanufaktur haben Spuren hinterlassen. Die Deutsche Stiftung Musikleben, deren Präsident er viele Jahre war, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die er mit gründete, sind einige weitere Beispiele für erfolgreiche Projekte, die mit seinem Namen eng verbunden sind.

Höchst und die Höchster aus der „Rotfabrik“ haben die „Ära Bouillon“ in guter Erinnerung. Dass es anständig und menschlich zuging in der „Hoechster Familie“, war Erhard Bouillon ein Herzensanliegen. Sein stets offenes Ohr für die Belange der Menschen, die ihm anvertraut waren, sichert ihm bis heute hohe Anerkennung. Der Justinuskirche hat er sein Herzblut gewidmet!
 

Rolf Henry Kunz

Rolf Henry Kunz, Vorstandsmitglied der Stiftergemeinschaft Justinuskirche, hob 1995 den „Höchster Orgelsommer“ aus der Taufe und betreut ihn noch heute.

1939 in Johanngeorgenstadt im Erzgebirge geboren, studierte in Halle/Saale Kirchenmusik (A-Examen) und in Leipzig Dirigieren (Staatsexamen). Bevor er nach Frankfurt am Main kam, hatte er bereits seine Karriere als Organist begonnen und war Solocembalist des Halleschen Händelfestspielorchesters.

Erst Kantor der Mariahilf-Kirche in Frankfurt am Main, dann der Kirche St. Josef in Höchst wurde er 1992 Organist der Justinuskirche. Seit 2005 ist der publikumserprobte Orgelsolist nur noch konzertierend tätig. Reisen führen den Virtuosen, auch als Begleiter von Soloinstrumentalisten, durch Deutschland und europäische Musikzentren, zuletzt nach Bern, London, St. Petersburg und Turku. Für 2011 ist er zu einer Konzertreise nach Australien eingeladen.