Die Stiftergemeinschaft
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2010: Einladung MV
4. Februar 2010
Liebe Mitglieder, Förderer und Freunde der Justinuskirche und des Höchster Orgelsommers,
schon wieder ist ein ereignisreiches Jahr rund um die Justinuskirche vergangen. Daher möchten wir Sie alle, insbesondere aber unsere Mitglieder, zur diesjährigen Mitgliederversammlung einladen. Sie findet statt am 1. März 2010 (Montag), 18.00 Uhr, in der Schleifergasse 2- 4, Pfarrheim St. Josef, Tiefparterre (linker Treppenabgang) im Saal des Caritaszentrums. Hier die Tagesordnung:
1. Bericht des Vorstandes über die Arbeiten des abgelaufenen Jahres
2. Bericht des Beirates über die Arbeiten des abgelaufenen Jahres
3. Bericht des Kassenwarts über die finanzielle Situation des Vereins
4. Bericht der Kassenprüfer
5. Information über die für 2010 geplanten Arbeiten an der Justinuskirche
6. Aussprache und Verschiedenes
Wie im vergangenen Jahr haben wir die Mitgliederversammlung vor die Kuratoriumssitzung gezogen. Denn wir wollen Sie alle stärker in unsere Arbeit für die Justinuskirche einbinden. Davon erhoffen wir uns Anregungen aus Ihrem Kreis, die wir dann in die Gespräche mit dem Kuratorium und dem Beirat mit einfließen lassen wollen. Aus diesem Grund hatten wir vor einigen Tagen auch das jährliche Abstimmungsgespräch mit dem Verwaltungsrat und Pfarrgemeinderat der Pfarrgemeinde St. Josef, in dem eine gemeinsame Jahresplanung aufgestellt wurde.
Leider gab es schlechte Nachrichten, die Sie sicher der Presse entnommen hatten: Die mehr als 500 Jahre alten Altarflügel des Kreuzaltars, die wir für zwei Ausstellungen ausgeliehen hatten, wurden durch Wärmeeinwirkung beschädigt. Sie sind jetzt beim Restaurator in Würzburg. In der Mitgliederversammlung werden wir über Einzelheiten berichten können.
Mit Zugang dieses Mitgliederbriefes schalten wir unsere alte, neue Internetseite frei. http://www.justinuskirche.de, bitte klicken Sie hinein. Hier finden Sie neu gestaltet, deutlich erweitert und unter Nutzung des Onlinelexikons Wikipedia für die kunsthistorischen Daten der Justinuskirche umfassend und mit vielen Bildern. Das alles ist ein ehrenamtliches Gemeinschaftwerk von mehreren fachkundigen Helfern – herzlichen Dank dafür!
Dort finden Sie auch ein großartiges, internationales Konzertprogramm, zusammengestellt von Rolf Henry Kunz, in diesem Jahr natürlich wieder komplett in der Justinuskirche. Wir freuen uns auf Ihren Besuch – bringen Sie Ihre Freunde und Bekannten mit - und den Verkauf vieler Eintrittskarten. Dies und Ihre Spenden sind die Voraussetzung dafür, dass der „Höchster Orgelsommer“ weiter bestehen kann und dass noch mehr Fremde auf die Justinuskirche aufmerksam werden. Bitte notieren Sie sich daher schon jetzt die Termine. Details finden Sie auf unserer Internetseite.
Bitte schicken Sie uns auch Ihre Mail-Adresse! Wir erinnern Sie dann zukünftig regelmäßig an alle anstehenden Konzerte, informieren Sie über Sonderkonzerte, Führungen und Orgelführungen, Vorträge und Ausstellungen. Melden Sie sich gleich bei orgelsommer-justinuskirche@isp55.de für unseren Newsletter an. Natürlich verwenden wir Ihre Mail-Adresse nur innerhalb der Stiftergemeinschaft bzw. des Orgelsommers. Die ausführlichen Konzertprogramme liegen in wenigen Wochen wieder an vielen Stellen in Höchst aus.
Die
Konzerttermine findenSie hier.
Alle weiteren Termine und Details finden Sie auf http://www.justinuskirche.de. Ab 1. April gelten wieder die Sommeröffnungszeiten für Justinuskirche und Justinusgarten: Sie sind dann täglich (außer montags mangels bisher ausreichend ehrenamtlichem Aufsichtspersonal) von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Am 24. April (Samstag) ab 19.00 bis ca. 1.00 Uhr nachts ist die Justinuskirche zur Nacht der Museen geöffnet. Wir planen eine Ausstellung mit historischen Ausstattungsgegenständen der Justinuskirche und ein außergewöhnliches Konzert zur nächtlichen Stunde – lassen Sie sich überraschen. Zum Eintritt können Sie bei uns die Nacht der Museen-Karte erwerben, sie ist uns für den Eintritt zwingend vorgeschrieben. Sie gilt in dieser Nacht auch in den Höchster und Frankfurter Museen und für die Pendelbusse nach Frankfurt. Gültig ist auch die Frankfurter Museumsuferkarte.
Am Sonntag, dem 25. April öffnen wir dann zwischen 11.00 bis 19.00 Uhr die genannte Ausstellung kostenlos für alle Interessenten. Sie können dann Höchster Geschichte (fast) zum Anfassen erleben, das Erbe und die vielen Spuren der Antonitermönche in der Justinuskirche, die seltene und außergewöhnliche Ausstattung unserer uralten Kirche (z. B. wertvolle Messgewänder, das Kreuzreliquiar, hoffentlich wieder den kompletten Kreuzaltar mit den restaurierten Seitenflügeln), die neu aufgestellten Grabdenkmäler im frühlingshaften Justinusgarten.
Eine Bitte zum Schluss: Wir brauchen dringend mehr ehrenamtliche Hilfe, wenn die Justinuskirche weiter wie bisher zugänglich sein soll. Stark für eine Sache ist man dann, wenn viele an einem Strang ziehen: Altstadtfest, Weihnachtsmarkt, Führungen, Kirchenaufsicht, Garten, Stühle stellen, Karten verkaufen, Briefe eintüten, Auskünfte und Kontakte, Werbung für die Justinuskirche und für Höchst – eine interessante Tätigkeit, die auch im Alter fit und beweglich hält. Opfern auch Sie ein paar Stunden Ihrer Lebenszeit für eine gute Sache, die sogar viel Spaß macht – die Justinuskirche.
Bis zur Mitgliederversammlung grüßen wir Sie im Namen unserer Vorstandskollegen mit allen guten Wünschen für das noch neue Jahr, Ihre
Stiftergemeinschaft Justinuskirche e.V.
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2010: Stiftergemeinschaft e.V. - Höchster Orgel-Sommer
Januar 2010
Liebe Freunde des Höchster Orgelsommers,
liebe Freunde der Justinuskirche,
wir wünschen Ihnen ein gutes Jahr 2010 und hoffen, dass wir Sie und Ihre Freunde und Bekannte möglichst oft beim Höchster Orgelsommer treffen werden. Denn durch ihren Besuch, den Verkauf vieler Eintrittskarten, durch Ihre Spenden stellen Sie sicher, dass der Höchster Orgelsommer weiter bestehen kann.
Auch dieses Jahr wartet wieder ein großartiges, internationales Programm auf Sie, zusammengestellt von Rolf Henry Kunz. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Konzertprogramm 2010
Bitte schicken Sie uns Ihre Mail-Adresse! Wir erinnern Sie dann zukünftig regelmäßig an alle anstehenden Konzerte erinnern, informieren Sie über Sonderkonzerte, Führungen und Orgelführungen, Vorträge und Ausstellungen. Melden Sie sich gleich bei orgelsommer-justinuskirche@isp55.de für unseren Newsletter an. Natürlich verwenden wir Ihre Mail-Adresse nur innerhalb der Stiftergemeinschaft bzw. des Orgelsommers.
Herzlichen Dank für Ihre Mithilfe und freundliche Grüße
Ihr Team „Höchster Orgelsommer“
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2009: Einladung zur Mitgliederversammlung
23. März 2009
Liebe Mitglieder, Förderer und Freunde,
Lachen und Weinen gehört zum Leben, auch zu dem unseres Vereins. Freuen können wir uns, dass wir viel Zuspruch aus Ihrem Kreis haben, dass sich rund um die Justinuskirche viel positiv bewegt und manches Mitglied und mancher Förderer unser Spendenkonto wieder neu entdeckt hat. „Agnes und Elisabeth“, ein farbenfrohes Kirchenfenster aus der Zeit von Pfarrer Siering um die (vor-)letzte Jahrhundertwende ist wieder auf seinem alten Platz von 1890 eingebaut, die Arbeiten am Altar haben mit dem Ausbau des Tabernakels begonnen, riesige Gerüste stehen rund um die Justinuskirche und die dringend notwendige „Jahrhundertsanierung“ des maroden Schieferdaches hat begonnen.
Zum Weinen ist, dass wir für wohl ein halbes Jahr weder in die Justinuskirche noch unseren schönen Garten betreten können.Auch Führungen sind leider nicht möglich. Unsere Einnahmen werden naturgemäß drastisch zurückgehen. Insbesondere aber sind unerwartet neue Probleme an derJustinuskirche aufgetreten: Die Quelle unter der Justinuskirche, sie befindet sich ca. neun Meter unter dem Hochaltar, läuft offensichtlich nicht mehr über die 1926 gebauten Leitungen in den Main ab. Der entsprechende Gang und die Fundamente des Hochchores stehen wohl einige Meter im Wasser. Die Schadenursache liegt irgendwo tief im angestauten Wasser und muss schnell gefunden und abgestellt werden.
Dieser und viele andere wichtige Punkte waren Inhalt der gemeinsamen Sitzung von Kuratorium, Beirat und Vorstand der Stiftergemeinschaft, die vor einigen Tagen unter der Leitung von Frau Petra Roth, Frankfurter Oberbürgermeisterin und Vorsitzende unsers Vereins, und Jürgen Vormann als Gastgeber im Industriepark stattfand. Es war eine gute Veranstaltung, wir freuen uns über die zugesagte Unterstützung und hoffen auf eine schnelle konzertierte Aktion.
Wie gehen wir die Probleme an, welche Restaurierungsarbeiten werden wir im laufenden Jahr aufgreifen oder beenden können, was können wir uns finanziell leisten. Hierüber möchten wir Sie gerne persönlich informieren, Ihnen neueste Fotos zeigen, Ihre Anregungen aufnehmen, neue Mitglieder kennenlernen und die treuen alten Förderer wiedersehen.
Daher möchten wir Sie – gleich ob Mitglied, Spender oder Interessent - zu unserer diesjährigen Mitgliederversammlung für das Jahr 2008 ganz herzlich einladen. Sie findet statt am 23. April 2009 (Donnerstag) um 18.00 Uhr in der Schleifergasse 2- 4 (Parken auf dem Markt!) im Pfarrheim St. Josef, Tiefparterre (linker Treppenabgang. Saal des Caritaszentrums St. Josef). Hier die Tagesordnung:
1. Bericht des Vorstandes
2. Bericht des Beirates
3. Bericht des Kassenwarts
4. Bericht der Kassenprüfer
5. Aussprache und Verschiedenes
Wollen Sie uns aktiv unterstützen? Wären Sie bereit, ab dem Herbst einen Nachmittag pro Woche oder alle 14 Tage zwischen 14.00 und 17.00 Uhr ehrenamtlich auf die Justinuskirche aufzupassen und Besuchern unsere schöne Kirche zu zeigen? Die notwendigen Kenntnisse würden wir Ihnen gerne vermitteln. Oder sind Sie ein erfahrener EDV-Freak mit Freizeit, der uns bei der Anpassung unserer Internetseite http:/www.justinuskirche.de schon bald mit Rat und Tat unterstützen könnte? Wir würden
z. B. gerne mehr neue und alte Fotos zeigen, über Maßnahmen informieren usw. Oder gibt es ganz unten in Ihrem Kleiderschrank noch alte Fotos oder Postkarten mit längst vergessenen Aufnahmen aus der Justinuskirche, von Kommunion, Hochzeit, Fronleichnam? Wir wären dafür dankbare Abnehmer (gerne auch gegen Rückgabe nach dem Einscannen!). Kommen Sie doch einfach bei der Mitgliederversammlung vorbei, gerne auch als Nichtmitglied. Wir freuen uns auf Sie!
Die Konzerte werden in diesem Jahr wegen der Dacharbeiten an der Justinuskirche wohl bis in den Herbst 2009 hinein in der Josefskirche Höchst, Hostatostraße 12, oder – im Einzelfall - an anderen Orten stattfinden müssen. Bitte beachten Sie die aktuellen Ankündigungen mit dem jeweiligen Veranstaltungsort! Aber so können Sie auch die markante Josefskirche, die heutige Pfarrkirche, mit ihrer malerischen Ausstattung und Jugendstilelementen kennenlernen, die im Sommer 100 Jahre alt wird.
Hier unsere Termine und die Konzerte der nächsten Monate:
(Eintri:tt: * = Vorverkauf 5 €, Abendkasse 8 €; ** Vorverkauf 12 €, Abendkasse 15 €, # = Spendenkörbchen)
14.04.2009, 19.30 Uhr: 36. Bach-Tage: Magnificat/ Concerto g Ratswahlkantate “Wir danken dir, Gott”,
Frankfurter Bachchor, Musica figuralis VVk13/Ak 15€ bzw 8/10€
01.06.2009, 17.00 Uhr, Symphoniekonzert auf der Orgel: Rolf Henry Kunz (Frankfurt a.M.) *
11.06.2009, 17.00 Uhr, Die Zukunft des Orgelspiels: Förderkonzert der Jürgen-Ponto-Stiftung mit den
Stipendiaten Alexander Bauer und Sebastian Küchler-Blessing (Freiburg) *
21.06.2009, 17.00 Uhr, Europäischer Jazz mit Baby Sommer & Friends **
27.06.2009, 18.00 Uhr, Werke von Bach, Krebs und Mendelssohn mit Ela Polivkóva (Oboe), Dietrich von Knebel
(Orgel) in der Ev. Stadtkirche Höchst #
04. und 05.07.2009 Höchster Altstadtfest mit dem Stand der Stiftergemeinschaft, trotz der Baumaßnahmen
im Kirchgärtchen (rechts neben der Justinuskirche), es gibt zwei Kurzkonzerte, am
04.07.2009, 15.00 Uhr, Orgelkonzert mit Neal Agnew (Belfast) und Ciara Agnew, Sopran #
05.07.2009, 15.00 Uhr, Orgelkonzert mit Rolf Henry Kunz #
13.07.2009, nach dem Feuerwerk, gegen 23.00 Uhr, in der Ev. Stadtkiche Höchst, Orgelkurzkonzert zur Nacht
mit Rolf Henry Kunz #
19.07.2009, 17.00 Uhr, Die Jahreszeiten: Capella musica (Dresden) und Rolf Henry Kunz, Cembalo **
02.08.2009, 17.00 Uhr, Orgeljubilare 2009: Orgelkonzert mit dem Domorganisten Gerard Gillen (Dublin) *
06.09.2009, 17.00 Uhr, Orgelkonzert mit Gisèle Kremer (Frankfurt) *
20.09.2009, 17.00 Uhr, Chor der Tichwinskja-Kathedrale (Moskau) und Rolf Henry Kunz an der Orgel #
Rechtzeitig vor der Wiedereröffnung der Justinuskirche, auf jeden Fall vor dem Weihnachtsmarkt am 28./29.11.2009, werden wir uns erneut schriftlich bei Ihnen melden. Wir planen zur Eröffnung wieder eine Ausstellung mit selten gezeigten Ausstattungsstücken der Justinuskirche und Führungen.
Nun wünschen wir Ihnen ein gesegnetes Osterfest, eine schöne Frühlings- und Sommerzeit mit vielen schönen Stunden. Wir freuen uns auf ein baldiges Treffen mit Ihnen, Ihre
Stiftergemeinschaft Justinuskirche e. V.
Ernst-Josef Robiné Ulrich Boller
PS. :
Falls Sie die die Justinuskirche nicht mehr unterstützen und daher von uns keine Informationen mehr erhalten wollen, rufen Sie uns bitte an. Dann können wir Porto einsparen.
Ganz besonders aber würden wir uns über Ihre Anregungen, über Ihre Mitarbeit oder über Ihre finanzielle Unterstützung freuen. Im vergangenen Jahr erhielten wir beispielsweise Spenden „statt Geschenken“ anlässlich runder Geburtstage, Jubiläen und für konkrete Restaurierungen. Über Jahrhunderte gab es zum Unterhalt, zu notwendigen Arbeiten oder zur Ausstattung der Justinuskirche auch Vermächtnisse für den Todesfall und entsprechende Stiftungen, die diese Spender bis in unsere Zeit in unserer Erinnerung gehalten haben. Gerne stehen wir Ihnen auch hierzu als Gesprächspartner zur Verfügung
(Telefon 06196-63786 oder mailen Sie uns an justinusstifter@email.de )
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2009: Mitgliederbrief
Frankfurt, 9. November 2009
Sehr geehrte Mitglieder, Spender und Freunde Justinuskirche,
ein aufregendes Jahr rund um die Justinuskirche geht zu Ende. Die achtmonatige Schließung der Justinuskirche und des Garten wegen der Dacharbeiten, aufgestautes Wasser unter den Chorfundamenten, umfangreiche Erhaltungsarbeiten auch in der Kirche – die Verantwortlichen der Pfarrgemeinde und des Bistums hatten ein hartes Arbeitsjahr, immer mit Rat und Tat dabei auch wir von der Stiftergemeinschaft, der Denkmalschutz und Sie mit Ihren Beiträgen und Spenden. Das gemeinsame Ergebnis kann sich sehen lassen:
Die weit umfangreicher als erwartet ausgefallenen Arbeiten am Gebälk, die fast komplette Schieferneudeckung, die Behebung der Schäden an Dachgauben, Kreuz und Kugel, die Erneuerung von Blitzschutz und Taubenvergrämung, die mit den Gerüsten mögliche Fensterreparaturen, die Untersuchung der Wandflächen und der Glocken im Turm - Alles ist termingerecht zu einem guten Ende gekommen, ohne Unfall, mit hervorragendem handwerklichen Ergebnis – ein herzliches „Vergelt‘ s Gott“ an all Diejenigen, die sich so sehr engagiert haben! Wir wissen, dass der finanzielle Einsatz von Bistum, Stadt Frankfurt und Land Hessen dort nicht leicht gefallen ist. Aber es hat sich erneut gezeigt: Die gemeinsame Sorge um die Justinuskirche und die Hilfe vieler Menschen mit ihren unterschiedlichen Möglichkeiten hat erneut geholfen, unsere schöne, uralte Kirche für die nächsten Generationen zu erhalten.
Im Sägen der Zimmerleute und beim Hämmern der Dachdecker ist vermutlich untergegangen, was sich i n der Justinuskirche getan hat. Inzwischen ist der Altartisch (der 1986 bei der Altarrestaurierung ausgespart worden war) endlich mit Schellack behandelt und dem barocken Furnieraltar farblich angeglichen worden. Der Messing-Tabernakel aus den 30er-Jahren wurde in Würzburg gereinigt und restauriert, ebenso sein seit den 90er Jahren verschwundener Aufsatz, der nun wieder an seinem alten Platz ist. Das an über zwanzig Stellen beschädigte Heilig-Geist-Fenster unter der Orgel von 1930, das „Ochsenaugenfenster“, ist seit einigen Wochen wieder restauriert in der Kirche zurück. Auch die in die Jahre gekommene Alarmanlage der Justinuskirche, die gegen Einbruch und Brand schützt, konnte erneuert werden. Schließlich gelang es uns noch, die Restaurierung des Kreuzreliquiars von 1755 auf den Weg zu bringen. Zusammen mit den beiden Seitenflügeln unseres Kreuzaltares befindet es sich noch bis zum 15. November im Dommuseum in Limburg in einer sehenswerten Ausstellung. Diese wird danach in Frankfurt im Haus am Dom zu sehen sein. Sie sehen, welche Beachtung und Wertschätzung die herausragenden, an uns überkommenen Kunstgegenstände der Justinuskirche haben.
Wahrscheinlich kommt bis zum Jahresende noch ein weiteres Projekt zu einem unerwartet guten Ende, vorausgesetzt, das Wetter macht keinen Strich durch die Planung: Alle historischen Grabdenkmale, die im Justinusgarten ungeschützt zerfielen, und auch die Schlusssteine aus dem Hochchor der Justinuskirche, werden unter einem schiefergedeckten Schutzdach an der langen Mauer zwischen Pfarrhausgarten und Justinusgarten aufgestellt. Die Arbeiten sind seit Mitte November in vollem Gang.
Nur noch im September und Oktober hat die Pfarrgemeinde die Justinuskirche als „Sommerkirche“ nutzen können, wir freuen uns schon auf die Wiederholung im nächsten Jahr ab April. Inzwischen ist es aber recht kalt in der Kirche geworden, so dass sie bis Ende März nur noch samstags und sonntags von 14.00 bis 16.00 Uhr geöffnet ist, außerdem für vereinbarte Führungen (und natürlich am Höchster Weihnachtsmarkt).
Bitte besuchen Sie uns am Weihnachtsmarkt: Samstag, 28.November (14.00 - 20.00 Uhr), und am ersten Adventssonntag, 29. November 2009 (13.00 – 20.00 Uhr). Sie finden uns wie immer vor dem Haupteingang der Justinuskirche: Selbstgemachter Schlehengeist „St. Justin“, allerbester (!) Glühwein und Kinderpunsch, selbstgekochte Gelee von unserem Mispel- und von dem uralten Quittenbaum im Justinusgarten, Stockrosenamen für das Frühjahr, „messerscharfe“ Messer mit dem Justinuskirche-Emblem, handsignierte „Alte Geschichten aus der Rotfabrik“ (nur noch wenige Restexemplare!), Literatur über und CDs aus der Justinuskirche, längst vergriffene Geschichtshefte über Höchst, natürlich auch unsere Weihnachtskarten und das gewohnte Holzspielzeug geben Gelegenheit zum Genießen, Reden und Einkaufen. Übrigens: Wir suchen noch kräftige Hände für den Aufbau am Freitagnachmittag, 27. November, ab 15.00 Uhr vor der Kirche, und freuen uns über Helfer am Stand!
In der Justinuskirche gibt es beim Weihnachtsmarkt samstags um 16.00 Uhr ein Benefizkonzert (Kartenverkauf!), um 18.30 Uhr spielen Rolf Henry Kunz (Orgel) und Michail Klimaschewski, Petersburg (Trompete), am Sonntag gibt es um 16.00 Uhr ein Orgelkurzkonzert mit Lutz Berger (Frankfurt) und um 17.30 Uhr ein Adventssingen der Höchster Kantorei mit drei Chören (jeweils Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten!). Die Planung für den Höchster Orgelsommer – dann wieder in der Justinuskirche - läuft bereits. Die Termine werden Anfang des Jahres bekannt gegeben.
Wegen verschiedener Kurzandachten am Weihnachtsmarkt und der Gottesdienste an Weihnachten verweisen wir auf den Pfarrbrief in Josefs- und Justinuskirche oder auf http://www.st-josef.hoechst.de.
Bitte unterstützen Sie weiter unsere ehrenamtliche Arbeit für die Justinuskirche!
Mit der Justinuskirche in Höchst haben wir ein reiches Erbe geschenkt bekommen, das wir in gutem Zustand an spätere Generationen weitergeben wollen. Die Unterhaltung unserer Kirche und ihrer Kunstgegenstände aber ist sehr, sehr teuer. Der Fußballschuss in ein Kirchenfenster, der zerbröckelnde Stein oder die Beaufsichtigung der Kirche haben ihren (hohen) Preis. Sie können auf vielerlei Arten helfen. Bitte nehmen Sie sich die Zeit zum Lesen unserer Anregungen in dem beigefügten Faltblatt. Jeder Mitgliedsbeitrag, jede Spende hilft (Überweisungsbeleg liegt bei)!
Herzlichen Dank zum Jahresende all denjenigen, die mit Geld, Arbeit oder eigenen Aktionen, mit Presseberichten, Anregungen oder mit Zuspruch die Justinuskirche und uns unterstützt haben. Wir wünschen Ihnen eine gute Zeit, Gesundheit, Arbeit und wirtschaftliche Sicherheit, viele schöne Stunden mit lieben Menschen und Gottes Segen,
Ihre
Stiftergemeinschaft Justinuskirche e. V.
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2008: Einladung zum Jubiläum und zur Mitgliederversammlung
17. März 2008
heute möchten wir Sie zu mehreren Veranstaltungen einladen: Mitgliederversammlung: Sie findet statt am 14. April 2008 (Montag) um 18.00 Uhr in der Schleifergasse 2- 4 (Pfarrheim St. Josef) im Tiefparterre, linker Treppenabgang (im Saal der Lebensmittelausgabe). Hier die Tagesordnung:
1. Bericht des Vorstandes über das Jahr 2007
2. Bericht des Beirates
3. Bericht des Kassenwarts
4. Bericht der Kassenprüfer
5. Wahlen der Mitgliederversammlung a) für das Kuratorium b) für den Beirat c) der Kassenprüfer
6 Aussprache und Verschiedenes
Eine herzliche Bitte: Wir vom Vorstand suchen das Gespräch mit Ihnen. Wir hoffen auf Ihre Anregungen, auf Mithilfe, Zustimmung oder Kritk. Bringen Sie sich in unseren Verein ein – z. B. durch erstmalige Teilnahme an unserer Mitgliederversammlung. Wir freuen uns auf Sie!
Die Stiftergemeinschaft Justinuskirche war am 8. Februar 2008 25 Jahre alt! In dieser Zeit konnten wir mit Ihrer Hilfe viel für die Justinuskirche erreichen. Ihre kleinen und großen Spenden, die Zusammenarbeit mit der Pfarrgemeinde – der Eigentümerin der Justinuskirche – , dem Bistum und die positiven Berichte der Presse haben die sorgfältige Restaurierung der wertvollen Ausstattung der Justinuskirche und die tägliche Öffnung der Justinuskirche und des Gartens ermöglicht. Das wollen wir zusammen mit Ihnen feiern: Am 1. Mai 2008 (Donnerstag, Christi Himmelfahrt), um 11.00 Uhr mit einem Festgottesdienst in der Justinuskirche und mit einem kleinen Umtrunk vor der Justinuskirche (Zelte). Um 14.00 Uhr findet eine Führung durch die Justinuskirche statt, um 17.00 Uhr gibt es ein Konzert mit Adele Bitter (Violoncello) und Rolf Henry Kunz (Orgel).
In der gemeinsamen Sitzung von Kuratorium, Beirat und Vorstand der Stiftergemeinschaft Justinuskirche gab es am 13. März 2008 eine Reihe von Veränderungen unserer Gremien (*), die sich nun – vor den ergänzenden Wahlen der Mitgliederversammlung - wie folgt darstellen:
Kuratorium: Erhard Bouillon (Ehrenvorsitzender); OB Petra Roth (Vorsitzende), Jürgen Vormann (stv. Vorsitzender*); Pfr. Lorenz Eckardt, Aloys Hingott*, Prof. Dr. Gerd Weiß;
Dr. Werner Brodt*, Justus Mische, Brigitte Orband*, Thomas Reichert, Dr. Raban Tillmann;
Beirat: Dr. Wolfgang Metternich (Sprecher), Tilmann Staudt (stv. Sprecher), Dr. Andrea Hampel, Ernst-Josef Robiné*, Wolfgang Weber
Vorstand: Ernst-Josef Robiné (Vorsitzender*), Christoph Bucher* (stv. Vorsitzender), Ulrich Boller* (Schriftführer), Hans-Georg Fröhlich (Kassenwart) und als Beisitzer Margarete Fischer-Besso*, Gisela Helny Margot Haug-Gassner*, Rolf Henry Kunz, Richard Meder*, Johann Horst Murmann, Joachim Safran, Tobias Werr und Adolf Winter.
Herzlichen Dank für aktive Hilfe und vielfältige Unterstützung an unsere scheidenden Gremienmitglieder, an Prof. Dr. Ernst Schadow, Dr. Alexander Dahmen, Heike Kaiser, Dr. Dieter Kreuziger, Hans Walter Muth, Dr. Gerhard Schäfer und Ralf Zgraya, die nicht mehr kandidieren, und an unseren langjährigen Vereinsvorsitzenden Richard Meder und seine Stellvertreterin, Margret Fischer-Besso, die weiterhin als Beisitzer im Vorstand mitarbeiten.
Über unser umfangreiches Arbeitsprogramm für 2008 (Volumen über 60.000 €) , darüber, wie es mit den begonnenen Arbeiten (z. B. farbige Siering-Fenster, Grabdenkmäler) und mit der anstehenden Dacherneuerung weiter geht, möchten wir Ihnen gerne in der Mitglieder-versammlung berichten. Bitte notieren Sie sich aber schon die folgenden Termine in der Justinuskirche für das erste Halbjahr, die Sie immer aktuell im Internet finden unter http://www.justinuskirche.de:
30.03.2008 (Sonntag), 17.00 Uhr Internationale Bachtage in Hessen u. Thüringen
Clarino e organo: Konzert für Picolotrompete und Orgel
Joachim Schäfer (Dresden), Piccolotrompete, Rolf Henry Kunz (Frankfurt), Orgel
26.04.2008 (Samstag), Nacht der Museen - entsprechende Eintrittskarte zwingend erforderlich!
- 21.00 Uhr mit Lutz Berger, Orgel; - 23.00 Uhr mit Gisèle Kremer, Orgel
- 19.15, 20.15 und 22.15 Führungen
1.05.2008 (Christi-Himmelfahrt/Donnerstag), 17.00 Uhr,
Eröffnungskonzert des 14. Höchster Orgelsommers; 25 Jahre Stiftergemeinschaft Justinuskirche,
Violoncello und Orgel; Adele Bitter (Berlin) und Rolf Henry Kunz
12.05.2008 (Montag), 17.00 Uhr, Orgelmusik zu Pfingsten aus Belgien, Michael Schneider
22.05.2008 (Donnerstag), 19.00 Uhr, Orgelmusik aus Paris, Sophie-Veronique Cauchefer-Choplin
08.06.2008 (Sonntag), 19.00 Uhr, Oberösterreichisches Barockensemble, Concerto galante
21.06.2008 (Samstag), 21.00 Uhr, Fete de la musique - Europäischer Jazz
22.06.2008 (Sonntag), 21.00 Uhr, Orgelmusik aus Italien, Silvio Celeghin
29.06.2008 (Sonntag), 19.00 Uhr, Mexikanisches Kammerorchester, Camerata en Noviemiento
05.07.2008 (Samstag), Altstadtfest
- 15.00 Uhr Kurzkonzert mit dem Zupforchester Sulzbach
- 21.00 Uhr Das besondere Kurzkonzert zum Altstadtfest: Duo Alphorn und Orgel
06.07.2008 (Sonntag), Altstadtfest
- 15.00 Uhr Kurzkonzert Lutz Berger (Frankfurt), Orgel
- 16.30 Uhr Kurzkonzert Martin Hertel (Frankfurt), Orgel
Karten im Vorverkauf erhalten Sie bei Frankfurt Ticket, Tel. 069-1340-400, im Abonnement nur bei der Buchhandlung Bärsch, Ffm-Höchst, Ecke Albanusstraße 29 / Hostatostraße.
Wir wünschen Ihnen ein gesegnetes Osterfest und freuen uns auf ein baldiges Treffen mit Ihnen, Ihre
Stiftergemeinschaft Justinuskirche e. V.
Ernst-Josef Robiné
Falls Sie die die Justinuskirche nicht mehr unterstützen und daher von uns keine Informationen mehr erhalten wollen, aber auch wenn Sie Fragen oder Anregungen haben: Bitte rufen Sie uns an (06196-63786) oder mailen Sie uns an justinusstifter@email.de .
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2008: Weihnachtsrundschreiben
8. November 2008
Liebe Mitglieder, Spender und Freunde der Justinuskirche,
das Jahr neigt sich zu Ende, es ist kalt geworden um und in der Justinuskirche (innen 10 Grad) und der sonst übliche Besucherstrom tröpfelt nur noch, vorzugsweise an sonnigen Wochenenden. Daher haben wir mit der Pfarrgemeinde vereinbart, dass ab November bis Ende Februar die Justinuskirche nur noch an den Samstagen und Sonntagen von 14.00 bis 16.00 Uhr und für angemeldete Gruppenführungen geöffnet ist. Der Justinusgarten ist derzeit geschlossen. Die Gottesdienste finden in St. Josef statt.
Herzlich einladen möchten wir Sie zum Weihnachtsmarkt in Höchst, der am ersten Adventswochenende rund um den Schlossplatz und die Justinuskirche – wo Sie uns wie immer finden – stattfindet:
Samstag, 29. November 2008, 14.00 - 20.00 Uhr, Sonntag, 30. November, 13.00 - 20.00 Uhr.
Es gibt folgende Konzerte am Weihnachtsmarkt (Kirche ist zwar geheizt, aber bitte warm anziehen!):
am Samstag, 16.00 Uhr Benefizkonzert des Lions Club Höchst Main-Taunus mit Schülern
18.30 Uhr Orgel und Trompete mit Rolf Henry Kunz und Michail Klimaschewski
am Sonntag, 16.00 Uhr Orgelkurzkonert mit Gisèle Kremer
17.30 Uhr Offenes Adventssingen der Höchster Kantorei.
An unserem Stand gibt es zu Gunsten der Justinuskirche Bücher über und CD’s aus der Justinuskirche, neue und alte Höchst-Weihnachtskarten, unseren nicht zu übertreffenden selbstgemachten Schlehengeist, Glühwein, heißen Kinderpunsch und Holzspielzeug. Nur den angesetzten Mispelschnaps „erlassen“ wir Ihnen in diesem Jahr ..., vielleicht gibt es dafür Mispel-Gelee von unserer Mispel. Erstmalig bieten wir Ihnen – schon für’s Frühjahr – Samen aus unserem Blumen- und Kräutergarten an, z. B. Samen unserer schönen Stockrosen. Daneben halten wir einige extra schöne Weihnachtsgeschenke am Stand für Sie bereit: Die „Geschichten aus der Rotfabrik“ von Ernst-Josef Robiné (dem Vorsitzenden der Stiftergemeinschaft), gerne auch mit einer persönlichen Widmung und einem Plausch über die (meist) guten alten Zeiten bei Hoechst. Rolf Henry Kunz hat eine umwerfende CD „Orgel und Clarino“ mit der Justinuskirch-Orgel und Trompete (Joachim Schäfer) eingespielt, ein musikalischer Leckerbissen! Wer Höchster Dialekt lernen und mit ins Ohr gehenden Lieder anhören will, wird sich über die letzten Exemplare der CD „Am aale Kran“ von Jochem Safran freuen, unserem „Alterspräsidenten“ im Vorstand. Und beim Stöbern haben wir seit Jahren verschollene Höchster Geschichtshefte über Höchst, seine Bauten und Menschen (z. B. Johann Kaspar Riesbeck, den ‚reisenden Franzosen’ aus Höchst, den sogar Goethe erwähnte) gefunden – für 2 € verkaufen wir sie. Also: Warum machen Sie sich wegen der Weihnachtsgeschenke Stress – versorgen Sie sich bei uns, unterstützen Sie dadurch die Justinuskirche und Ihnen bleibt ein ruhiger, friedlicher Advent!
Von unseren geplanten Arbeitsvorhaben konnten wir in unserem Jubiläumsjahr (25 Jahre Stiftergemeinschaft!) einige beginnen oder zu Ende bringen:
• Eines der 2006 wiedergefunden, farbig bemalten „Sieringfenster“ (1890 bis ca.1930 in der Kirche), es stellt die Heiligen Agnes und Elisabeth dar, wird diese Woche in der Justinuskirche an seinem ursprünglichen Ort über dem kleinen Eingang wieder eingebaut. Die „Fischer-Zunft Höchst von 1347“ hat die Restaurierung bezahlt – herzlichen Dank dafür. Mit der Pfarrgemeinde laden wir Sie herzlich zum Einweihungsgottesdienst am Sonntag, 16. November, 11.00 Uhr, in die Justinuskirche ein.
Auf einigen Stellwänden werden wir zeigen, wie die Fenster in der Justinuskrche in früheren Jahrzehnten aussahen (Mittelkapelle).
• Die Ausstellungsvitrine in der Antoniuskapelle erhielt einen zusätzlichen Einbruchschutz und zeigt derzeit ein im Januar nach seiner Restaurierung zurückgekommenes barockes Meßgewand, außerdem das seit mehreren hundert Jahren im Besitz der Justinuskirche befindliche Kreuzreliquiar mit einem Splitter des echten Kreuzes Christi.
• Der Höchster Geschichtsverein hat der Pfarrgemeinde St. Josef die bisher im Höchster Schloss befindlichen beiden Schlussteine aus der 1523 abgenommenen Hochchordecke übereignet. Wir konnten die Rückführung zur Justinuskirche erreichen. Derzeit liegen sie – vorerst durch ein provisorisches Dach geschützt – in einer Nische vor dem Pfarrhaus am Justinusplatz.
• Die Orgel hat im Sommer dank einer Spende der Frankfurter Sparkasse und der Clariant eine deutlich verbesserte Setzeranlage erhalten.
• Zwei historische Grabsteine, einer bisher beim Geschichtsverein am Schlossplatz aufgestellt, wurden vom Steinmetz abgeholt. Sie werden 2009 restauriert an der Justinuskirche aufgestellt.
• Neben einer neuen CD haben wir Informationsblätter über die Justinuskirche überarbeitet, unser Sortiment erweitert und Postkarten neu gedruckt. Ein mehrseitiges Faltblatt, das in der Kirche ausliegt, dokumentiert „25 Jahre Engagement für die Justinuskirche“.
• Schließlich haben wir die bisher tägliche bewachte Öffnung der Justinuskirche finanziert (Spende Infraserv), ebenso die Alarmanlage gegen Brand und Diebstahl und die Orgelkonzerte bezuschusst.
• Ein besonderer Anziehungspunkt waren die hochrangigen Orgel- und andere Konzerte in der Justinuskirche und der Justinusgarten, den – wie die Justinuskirche selbst - viele Tausend Menschen besuchten. Eine Vielzahl von Besuchergruppen, die wir führten, verließ die Justinuskirche tief beeindruckt. Eine solche Kirche hatten sie in Höchst nicht erwartet.
• Leider haben sich die vorgesehenen Restaurierungen im Altarbereich (Altartisch, Tabernakel mit Aufsatz von 1930) so verzögert, dass Sie sinnvollerweise erst im nächsten Jahr beauftragt werden können.
2009 wird die Justinuskirche voraussichtlich ab Ende Februar für mindestens ein halbes Jahr eine Großbaustelle werden und – ebenso wie der Justinusgarten – wegen einer Komplettsanierung des Daches leider nicht zugänglich sein. (Die Konzerte finden in dieser Zeit in St. Josef statt.) Wie bei der Montage des defekten Blitzschutzes 2007 festgestellt wurde, ist der zumindest im Bereich des Hochchores ca. 150 Jahre alte Schiefer ein Sanierungsfall, ebenso gilt das für alle Dachfenster oder die bereits abgenommenen Kugel und das Kreuz über dem Hochchor. Die gerade erst erneuerte Taubenabwehr und der Blitzschutz sind ebenfalls betroffen. Die Hauptlast der fast eine halbe Million teuren Arbeiten trägt das Bistum Limburg, der Anteil der Pfarrei wird durch einen zugesagten Zuschuss des Denkmalamtes der Stadt Frankfurt (nach gemeinsamen Bemühungen der Pfarrgemeinde und der Stiftergemeinschaft) und des Landes Hessen abgedeckt.
Die Einnahmen der Stiftergemeinschaft werden durch die Schließung der Justinuskirche nahezu versiegen. Denn die seit Jahren geringen Mitgliederbeiträge reichen noch nicht einmal für die Öffnung der Justinuskirche oder für kleine Restaurierungsarbeiten aus, die sich für die Monate der Kirchenschließung anbieten.
Daher eine herzliche Bitte an all diejenigen, die die Justinuskirche auch für die kommenden Generationen erhalten wollen:
Bitte überweisen Sie, Mitglied oder Freund, Privatperson oder Firma, uns wieder einmal eine großherzige Spende. Oder erbitten Sie bei einem runden Geburtstag oder einem Jubiläum statt Geschenken alternativ einen Beitrag für die Erhaltung der Justinuskirche – machen Sie die Sache der Justinuskirche bitte auch zu I h r e r Sache.
Nach Wieder-Öffnung der Justinuskirche führen wir Sie (z. B. bei einem Betriebsausflug) gerne durch die Justinuskirche, kommen zu einem Vortrag in Ihren Club oder in Ihren Verein. Wir arbeiten gerne für die Justinuskirche – aber manchmal fühlen wir uns mit all unserem Engagement, der vielen geopferten Freizeit und der Sorge um die Justinuskirche ziemlich alleingelassen! Herzlichen Dank denen, für die das nicht zutrifft, die durch Aktivitäten, Freizeit, Spenden und gute Ideen oder ein aufmunterndes Wort helfen. Danke auch für alle die guten Gespräche rund um die Justinuskirche. Hoffentlich auf Wiedersehen am 16.11. oder am 29./30. November 2008.
Eine gesegnete Weihnachtszeit und ein gutes Jahr 2009 wünsche ich Ihnen im Namen des gesamten Vorstandes
Ernst-Josef Robiné, Vorsitzender Anlage: Überweisungsformular
