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Die Höchster Kerb Zeittafel Antoniter in Höchst Das Klosterhospital Flucht nach Köln Der Ergotismus Heimat des Ordens

 

Aus dem Textarchiv ...

Die Justinuskirche ist auf Engste mit dem Antoniterorden verbunden.

Die Antoniter in Höchst

ehemaliges KlosterDie Antoniter, ein 1095 in Südfrankreich gegründeter Hospitalorden, kümmerten sich in ca. 370 Klöstern in Europa um die am „Antoniusfeuer“ (Ergotismus) erkrankten Menschen, die durch den Verzehr von pilzbefallenem Getreide, vor allem Roggen, erkrankt waren. Nach der Pest war das die schlimmste Seuche des Mittelalters.

In Höchst wirkten die Antoniter fast 400 Jahre in Kirche, Hospital und Schule, von 1441 bis zur Auflösung ihres Klosters 1803. Damit schloss das letzte Antoniterkloster der Welt, das in Höchst, seine Pforten. Das Antoniterhospital ist seit über den 1970er Jahren abgerissen, das Kloster in der Bolongarostrasse, wenige Schritte von der Justinuskirche entfernt, ist leider innen nicht zu besichtigen.

 



Grabmal des „Heinrich Meierspach, Generalpräzeptor der Häuser Roßdorf und Höchst, und Erbauer des Antoniterklosters, gestorben 1520

Das Grabmal steht in der Taufkapelle und zeigt einen Antoniterchorherren in seiner Chorkleidung, einem schwarzen Chorkleid mit (hier nicht erkennbarem) blauen Antoniterkreuz und einer schwarzen Kopfbedeckung.

Foto: Stiftergemeinschaft


Links zu weiteren Antoniterklöstern

Linksymbol Saint-Antoine l'Abbaye, die Mutterabtei aller Antoniterklöster mit einem gut erhaltene kleine Ort und einem hochinteressanten Museum (Text in Deutsch)
Antoniter im Linksymbol Stadthaus in Frankfurt, zum Kloster Roßdorf-Höchst gehörig
Antoniterkloster in Linksymbol Grünberg
Antoniterkloster in Linksymbol Marville (Text in Französisch)
Antoniterkloster in Linksymbol Köln.
Antoniterkloster in Linksymbol Brieg, heute Brzeg (Polen) ) – mit einem leider nur in Polnisch vorhandenen historischen linksymbol Hinweis über das Antoniterkloster
Antoniterkloster in Linksymbol Mainz 
Antoniterkloster in Linksymbol Memmingen sowie Linksymbol Antonitermuseum Memmingen
Antoniterkloster in Linksymbol Tempzin
Antoniter im Kreis Linksymbol Ahrweiler
Antoniterkloster in Linksymbol Nördlingen.

(c) Fotoelement oben: "Wappen mit Antoniterkreuz": Eva Kröcher, CC-by-nc-nd; (c) Foto "Grabmal": Stiftergemeinschaft