Trauer um Rolf Henry Kunz

Gründer und Organisator des Höchster Orgelsommers starb am Ostermontag

Den 23. Zyklus hat er noch vorbereitet. Dabei war er einmal mehr von dem Gedanken geleitet, beste Qualität sowohl bei der Auswahl der Programme als auch der Interpreten zu gewährleisten.

Zur Welt kam Rolf Henry Kunz 1939 im erzgebirgischen Johanngeorgenstadt. Ehe er sich ganz der Musik widmete, erlernte er den Beruf des Vaters, nämlich kunstvoll aus Leder Handschuhe zu fertigen. Seine erste Ausbildung in Musiktheorie und Orgel erhielt er in Aue. Es folgten Studien in Halle und Leipzig. Über viele Jahre nahm Kunz die Stelle des Solocembalisten beim renommierten Halleschen Händelfestspielorchester ein. Mitte der 70er Jahre ermöglichte der Wechsel nach Frankfurt am Main einen beruflichen Neuanfang. An der Musikhochschule nahm Kunz eine Dozentur für Chorleitung, Orgel und Musiktheorie wahr.

In Höchst leitete er außer der Kantorei das Kammerorchester Florilegium Musicum. Er gehörte zu den ersten, die ein Konzert der Stiftergemeinschaft in der Justinuskirche gaben. Als Beisitzer im Vorstand engagierte er sich bis zuletzt für den Erhalt und die Pflege der ältesten Kirche Frankfurts.

Die Mitglieder der Stiftergemeinschaft Justinuskirche trauern mit den Familienangehörigen.

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