Trauer um Gisela Spruck

Im Alter von 96 Jahren verstarb in ihrem Heimatort Glauburg die Kunsthistorikerin Gisela Spruck. Über lange Zeit war sie der Stiftergemeinschaft Justinuskirche verbunden. "Wir haben Gisela Spruck als sachkundige Freundin und Förderin unserer Arbeit außerordentlich geschätzt", faßt Vorsitzender Jürgen Vormann Trauer und Dankbarkeit für die Verstorbene in Worte. "Über zahlreiche Erkenntnisse zu den Antonitern verdanken wir ihr den Korpus eines Kreuzes aus ottonischer Zeit, der in der Seitenkapelle der Justinuskirche ausgestellt ist."

Gisela Spruck studierte an der Leipziger Universität Kunstgeschichte. Nach dem Krieg wurde die Wetterau ihre neue Heimat. Dort engagierte sie sich im Wetterauer Denkmalbeirat, darunter viele Jahre als dessen Vorsitzende, für den Erhalt und die Pflege des historischen Erbes. Dabei kam ihr die fundierte Ausbildung zur Restauratorin zugute.

Vorstand und Mitglieder der Stiftergemeinschaft verneigen sich in Respekt und Dankbarkeit vor der Lebensleistung einer fachlich und menschlich herausragenden Persönlichkeit.

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