Gremien & Personen

I. Gremien

Die Gremien der Stiftergemeinschaft Justinuskirche ergeben sich aus der Satzung. Sie sind zuletzt am 22. Juni 2026 für die Jahre 2026, 2027 und 2028 gewählt worden. Die nächste turnusgemäße Wahl findet im Rahmen der Mitgliederversammlung 2028 statt.

Der Vorstand

Der Vorstand vertritt den Verein nach innen wie nach außen. Er führt die laufenden Geschäfte. Ihm obliegt es, die Beschlüsse der Mitgliederversammlung und die Empfehlungen des Kuratoriums auszuführen sowie das Vereinsvermögen zu verwalten.

Der geschäftsführende Vorstand besteht seit der Neuwahl am 22. Juni 2026 aus:

Vorsitzender: Jürgen Vormann, ehem. Vorsitzender der Geschäftsführung der Infraserv Höchst

Stellvertretender Vorsitzender, zugl. Schriftführer: Ulrich Boller, Historiker und Journalist

Kassierer: Hans-Georg Fröhlich, Inhaber der Firma Löllmann Reparaturservice, Höchst

Dem Vorstand gehören außerdem an:

Heinrich Arndt

Karin Hammer

Günter Schöll

Holger Vonhof

Ehrenvorsitzender des Vorstands: Ernst-Josef Robiné

Das Kuratorium

Die vordringlichen Aufgaben der Kuratoriumsmitglieder bestehen darin, sich persönlich und öffentlich dafür einzusetzen, daß die Zielsetzungen des Vereins verbreitet und Spenden zur Erreichung des Vereinszwecks gesammelt werden. Das Kuratorium berät den Vorstand bei seiner Tätigkeit. Beschlüsse für Empfehlungen an den Vorstand werden mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefaßt.

Dem Kuratorium gehören nach der Mitgliederversammlung am 22. Juni 2026 an:

Ehrenvorsitzender: Erhard Bouillon (1925-2024), Initiator und Gründer der Stiftergemeinschaft Justinuskirche, ehemals Mitglied des Vorstands, später Vorsitzender des Aufsichtsrats der Hoechst AG

Vorsitzender: Mike Josef, Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main

Stellvertretender Vorsitzender: Jürgen Vormann, ehem. Geschäftsführer der Infraserv GmbH & Co KG, der Standortbetreibergesellschaft des Industrieparks Höchst

Pfarrer Martin Sauer, katholische Pfarrgemeinde St. Margareta, Eigentümerin der Justinuskirche

Dr.Dr. Oswald Bellinger, Vorsitzender des Sachausschusses Justinuskirche, Vertreter der Gremien der Pfarrei St. Margareta

Professor Dr. Markus Harzenetter, Präsident des Landesdenkmalamtes Hessen, Wiesbaden; bevollmächtigte Vertreterin: Dr. Maria Wüllenkemper

Dominic Müller, Diözesankonservator des Bistums Limburg; bevollmächtigte Vertreterin: Nikola Stauf

Gemäß Satzung von der Mitgliederversammlung in das Kuratorium gewählte Mitglieder:

Steffen Egenolf, Leiter des Finanzcenters Höchst der Frankfurter Sparkasse

Dr. Harald Leimsner, HNO-Arzt i. R.

Manfred Ruhs, ehemals Vorstand der Frankfurter Volksbank

Mitglieder des Vorstands, gemäß Satzung zugleich Mitglieder des Kuratoriums: Jürgen Vormann, Ulrich Boller, Hans-Georg Fröhlich, Heinrich Arndt, Karin Hammer, Günter Schöll, Holger Vonhof; Ehrenvorsitzender Ernst-Josef Robiné

Fachausschuß Justinuskirche

Der Fachausschuß berät das Kuratorium in den die Justinuskirche betreffenden Sachfragen, besonders der historischen Forschung und erarbeitet die für die Arbeit des Kuratoriums benötigten Stellungnahmen und fachlichen Hinweise. Ihm gehören mit den Problemen der Erhaltung der Justinuskirche vertraute und sachverständige Persönlichkeiten an.

Ulrich Boller, Vorsitzender

Markus Grossbach, stellvertretender Vorsitzender

Karin Hammer, Historikerin
Frank Mayer, Höchster Verein für Geschichte und Altertumskunde
Ernst-Josef Robiné, Ehrenvorsitzender des Vorstands
Makrina Rose, städtisches Denkmalamt Frankfurt am Main
Nikola Stauf, Bistum Limburg
Holger Vonhof, Historiker und Redakteur
Dr. Maria Wüllenkemper, Hessisches Landesamt für Denkmalpflege

Die Kassenprüfer

Die Kassenprüfer überprüfen die Kassenführung und den Jahresabschluss sowie die Vermögensverwaltung durch den Vorstand und erstatten der Mitgliederversammlung und dem Kuratorium Bericht. Die Amtszeit beträgt drei Jahre. Die Wiederwahl ist zulässig.
Kassenprüfer sind Dr. Harald Leimsner und Christoph Bucher.

II. Ehrenvorsitzender Erhard Bouillon

1925 in Horchheim bei Koblenz geboren, seit 1957 bei den Farbwerken Hoechst AG, später Arbeitsdirektor und Vorstandsmitglied der Hoechst AG in Frankfurt-Höchst, und damit zuständig für die Mitarbeiter und die sozialen Dinge im Unternehmen, hat 1983 die Gründung der Stiftergemeinschaft Justinuskirche e.V. angestoßen.

Durch seine Weitsicht gelang es, in den Gremien der Stiftergemeinschaft den Eigentümer, die Pfarrgemeinde St. Josef Höchst oder das Bistum Limburg mit den Verantwortlichen der Stadt Frankfurt und des Landes Hessen, den Höchster „Altstadt-Vereinen“, und Sponsoren − allen voran die Hoechst AG − an einen Tisch zu bringen und sie dauerhaft für die Erhaltung der uralten Justinuskirche zu interessieren. Unter seiner bis heute aktiven Mitwirkung wurden von der Stiftergemeinschaft seither Mittel in Millionenhöhe gesammelt. Hierdurch war es möglich, in den achtziger und neunziger Jahren die Justinuskirche grundlegend und sorgfältig zu restaurieren und bis zum heutigen Tag die notwendigen Arbeiten in Angriff zu nehmen. Noch heute nimmt er − seit vielen Jahren als Ehrenvorsitzender des Vereins − an jeder Kuratoriumssitzung der Stiftergemeinschaft teil und steht mit seinem Rat und seiner Unterstützung zur Verfügung.

Sein kulturelles Engagement für das alte Höchst oder das Höchster Schloß, das Dalberger Haus, die Jahrhunderthalle Höchst und die Höchster Porzellanmanufaktur haben Spuren hinterlassen. Die Deutsche Stiftung Musikleben, deren Präsident er viele Jahre war, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die er mit gründete, sind einige weitere Beispiele für erfolgreiche Projekte, die mit seinem Namen eng verbunden sind.

Höchst und die Höchster aus der „Rotfabrik“ haben die „Ära Bouillon“ in guter Erinnerung. Daß es anständig und menschlich zuging in der „Hoechster Familie“, war Erhard Bouillon ein Herzensanliegen. Sein stets offenes Ohr für die Belange der Menschen, die ihm anvertraut waren, sichert ihm bis heute hohe Anerkennung. Der Justinuskirche hat er sein Herzblut gewidmet!

Erhard Bouillon verstarb am 26. Januar 2024, wenige Tage vor Vollendung seines 99. Lebensjahres. Die Stiftergemeinschaft verneigt sich in Respekt und Dankbarkeit vor seiner Lebensleistung. Erhard Bouillon hat sich um das karolingische Bauwerk höchste und bleibende Verdienste erworben. Wir vermissen unseren Gründer und Ideengeber.