Konzerte in der Justinuskirche – CLAZZTIC

Unter dem Titel „CLAZZTIC“ deutet die aus Korea stammende Pianistin und Komponistin Lee El klassische Werke mit jazzigen Harmonien und Rhythmen neu, verbindet und variiert sie mit Elementen des Tango sowie Stilmitteln aus moderner Musik und New Classic. Am 23. August gastiert sie in Frankfurts ältester Kirche. Ihre Kompositionen verarbeiten melodische Tonfolgen sowie Spielfiguren klassischer Kompositionsprinzipien. Schon im Alter von vier Jahren begann sie das Klavierspiel unter Anleitung ihrer Mutter. Nach ihrer Ausbildung an der Sunhwa Arts Middle & High School in Seoul wechselte sie zur Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden und studierte zunächst bei Prof. Detlef Kaiser und Prof. Pia Kaiser.

Zutiefst beeindruckt von Grigory Sokolov entschied sie sich, ihr Studium bei dessen Schüler Prof. Arkadi Zenzipér fortzuführen. Lee El wurde bei mehreren internationalen Wettbewerben ausgezeichnet und entwickelte parallel dazu ihre eigene kompositorische Sprache. 2020 veröffentlichte mit dem Label Caiose ihre erste eigene Komposition als digitale Veröffentlichung. Seit 2023 erscheinen ihre Werke regelmäßig auf über 19 internationalen Plattformen, darunter Spotify, Apple Music, Melon und Deezer. Konzerte führten sie u.a. zum Coselpalais Dresden, dem Wolkensteinsaal Konstanz, dem Musikverein Grünau in Berlin, zur Musikstiftung Teningen, der Bühne 23 in München sowie dem Billeforum in Essen.

Karten sind erhältlich unter www.frankfurtticket.de (069-1340-400) oder an der Abendkasse.
Vorverkaufsstellen: Tourist Info am Römer, Alte Oper Frankfurt, Hanau Laden,
Hugenottenhalle Neu-Isenburg sowie Ticketshop Oberursel
Eintrittspreise: 15€ (erm. 10€) und 13 € (erm. 8€). Ermäßigung für Schwerbehinderte ab
einem SB-Grad von 50% sowie für Schüler und Studierende.
www.konzerte-justinuskirche.de

Konzerte in der Justinuskirche – Solo für Gitarre

In den Mittelpunkt rückt das Konzert in der Justinuskirche am 2. August die klassische Gitarre. Zu Gast sein wird einmal mehr der 1995 in Frankfurt am Main geborene Gitarrist Philipp Romacker. Schon im Kindesalter erlernte er mehrere Instrumente, ehe er mit elf Jahren zur Gitarre fand. Schon fünf Jahre später gewann er damit bei „Jugend musiziert“ mehrere Preise. Aufgrund seiner herausragenden
Begabung konnte er – ohne Abitur – ein Studium mit dem Hauptfach Gitarre an Dr. Hoch’s Konservatorium beginnen, das er 2017 mit dem Abschluss Bachelor of Music erfolgreich beendete. Danach schloß sich ein Aufbaustudium an der Musikhochschule Stuttgart mit dem Abschluss Master of Music an. Philipp Romacker belegte Meisterkurse unter anderem bei David Russell, Scott Tennant, Bill Kanengiser und nahm zusätzlich Privatunterricht bei Tilman Hoppstock. Konzertreisen führten ihn neben Deutschland nach Polen, Georgien und Spanien.

Sein Programm umfaßt Werke von Silvius Leopold Weiss (1687-1750), Giovanni Zamboni (1650-1713), Robert de Visée (1652-1730), Ferdinando Carulli (1770-1841) und Maximo Diego Pujol (*1957).

Karten sind im Vorverkauf erhältlich über www.frankfurtticket.de (069-1340-400) sowie an der Abendkasse.
Vorverkaufsstellen: Tourist Info am Römer, Alte Oper Frankfurt, Hanau Laden,
Hugenottenhalle Neu-Isenburg sowie Ticketshop Oberursel
Eintrittspreise: 15€ (erm. 10€) und 13 € (erm. 8€). Ermäßigung für Schwerbehinderte ab
einem SB-Grad von 50% sowie für Schüler und Studierende.
www.konzerte-justinuskirche.de

Mitgliederversammlung: Gremien neu gewählt

Während der Mitgliederversammlung am 22. Juni haben die Mitglieder der Stiftergemeinschaft Justinuskirche sowohl über eine neue Satzung als auch über die Besetzung der Gremien entschieden.

Einstimmig nahm die Versammlung den vom Vorstand erarbeiteten Entwurf einer neuen Satzung an. Er sieht vor, daß der Vorstand künftig von den Mitgliedern gewählt statt wie bisher vom Kuratorium bestellt wird. Die Mitgliederversammlung gewinnt an Gewicht. Das Kuratorium bleibt gleichwohl als beratendes und unterstützendes Gremium erhalten.

Ebenfalls einstimmig bestätigten die Mitglieder die bisherigen Amtsinhaber für weitere drei Jahre. Den Vorsitz des Vorstands hat demnach Jürgen Vormann inne. Sein Stellvertreter und Schriftführer bleibt Ulrich Boller, Kassierer Hans-Georg Fröhlich. Die Beisitzer Heinrich Arndt, Karin Hammer, Günter Schöll und Holger Vonhof vervollständigen den Gesamtvorstand. Gemäß neuer Satzung gehören sie qua Amt dem Kuratorium an.

An dessen Spitze steht wie bisher Frankfurts Oberbürgermeister Mike Josef, er wird vertreten von Jürgen Vormann. Beide sind während der konstituierenden Sitzung jeweils einstimmig gewählt worden. Für die Pfarrei St. Margareta gehören ihm Pfarrer Martin Sauer sowie der Vorsitzende des Sachausschusses Justinuskirche Dr.Dr. Oswald Bellinger an. Ihre Sachkunde bringen ebenfalls ein Dr. Maria Wüllenkemper (Hessisches Landesamt für Denkmalpflege), Dominic Müller (Bistum Limburg), Makrina Rose (Denkmalamt der Stadt Frankfurt). Die Mitgliederversammlung entsendet Steffen Egenolf, Dr. Harald Leimsner und Manfred Ruhs.

Den bisherigen Beirat löst ein Fachausschuß ab. Ihm gehören an: Ulrich Boller (Vorsitzender), Markus Grossbach (stellv. Vorsitzender), Karin Hammer, Frank Mayer, Ernst-Josef Robiné, Makrina Rose, Nicola Stauf, Holger Vonhof und Dr. Maria Wüllenkemper. Der Kreis von Fachleuten berät das Kuratorium in den die Justinuskirche betreffenden Sachfragen, besonders der historischen Forschung und erarbeitet die für die Arbeit des Kuratoriums benötigten Stellungnahmen und fachlichen Hinweise.

 

Eine Reise in die Justinuskirche des 9. Jahrhunderts – Filmpremiere im Historischen Museum Frankfurt

Drei menschen verfolgen auf dem Bildschirm den Film zur karolingische Justinuskirche.

Eröffnung der Stadtlaborausstellung am 9. Juni im Historischen Museum Frankfurt.

Pünktlich zum Start der Stadtlaborausstellung im Historischen Museum Frankfurt präsentiert die Stiftergemeinschaft Justinuskirche einen neuen Beitrag zur Dokumentation und Erforschung der fast 1200jährigen Geschichte der Justinuskirche: Ein Film, der den karolingischen Bau des 9. Jahrhunderts virtuell rekonstruiert, feiert Premiere. Er vermittelt eindrucksvoll den ursprünglichen Zustand der Kirche mit den original erhaltenen karolingischen Säulenarkaden mit Kapitellen und Kämpfern.

Bevor im Sommer 2027 hoffentlich, endlich, das Museum im Bolongaropalast seine Türen öffnet, startete am 11. Juni 2026 die Stadtlaborausstellung „Höchst erzählt! Über das Museum im Bolongaropalast“ im Historischen Museum in Frankfurt. Die Vorabschau ist keine 1:1-Vorwegnahme des künftigen Musuems, sondern stellt einzelne Exponate der künftigen Dauerausstellung aus unter dem Leitthema „Wie ein Museum entsteht“. Das künftige Museum wird Teil eines partizipativen kulturellen Zentrums für den Frankfurter Westen. Da darf die Justinuskirche natürlich nicht fehlen.

Die Reise beginnt

Der Film, der pünktlich zum Eröffnungstermin fertiggestellt wurde, nimmt die Zuschauerinnen und Zuschauer mit in die dreischiffige Basilika, auf einen Streifzug durch die Kirche und um die Kirche. Nach der ausführlichen Erkundung des ursprünglichen Baus geht die Zeitreise weiter zu den baulichen Veränderungen der Gotik im 15. Jahrhundert, die die heutige bauliche Gestalt prägen. Auch die lebensgroße Antoniusfigur aus dem 15. Jahrhundert, die noch heute in der Kirche zu sehen ist, tritt eine kleine Reise in die Vergangenheit an.

Der von der Stiftergemeinschaft Justinuskirche beauftragte Film wurde auf Basis eines schon vorhandenen 3D-Scans von der Firma Architectura Virtualis aus Darmstadt, die auf die digitale Rekonstruktion von Baudenkmälern spezialisiert ist, virtuos umgesetzt.

Wichtig war allen Beteiligten, einen informativen, kurzweiligen Film zu erstellen, der sich an historisch belegbare Fakten hält. Das heißt, Ziel war es, sichtbar zu machen, was noch original vorhanden ist aus dem 9. Jahrhundert, was wurde rekonstruiert und wann setzten bauliche Veränderungen ein. Während die Baushistorie relativ gut belegt ist, konnten andere Fragen bis heute noch nicht abschließend beantwortet werden. So ist zum Beispiel bis heute nicht geklärt, warum der Mainzer Erzbischof Otkar ausgerechnet an dieser Stelle in den 830er Jahren eine für damalige Verhältnisse prächtige Steinkirche bauen ließ. Die Stadt Höchst existierte zu dieser Zeit noch nicht, nur ein paar fränkische Höfe säumten die Landschaft. Da besteht noch einiger Forschungsbedarf – und verschiedene Theorien werden diskutiert.

Der Film läuft in der Ausstellung auf einem einfachen Monitor. Im künftigen Museum wird er Teil einer neuen Medienstation. Diese Station wird Gelegenheit bieten, die Kirche und ihre reiche Geschichte nicht nur visuell zu erkunden, sondern noch viele weitere Informationen und Hintergründe zu entdecken.

4. Juli: Samstagsführung in der Justinuskirche

Am Samstag, 4. Juli, bietet die Stiftergemeinschaft Justinuskirche wieder eine Führung durch das karolingische Gotteshaus an. Jeweils am ersten und dritten Samstag im Monat bis einschließlich Oktober erläutern sachkundige Kirchenführerinnen und Kirchenführer die Geschichte und Ausstattung des Bauwerks. Die etwa einstündigen Führungen beginnen jeweils um 11 Uhr, Treffpunkt ist die Stele vor der Kirche auf dem Justinusplatz. Das Eintrittsgeld in Höhe von drei Euro kommt ohne Abzug Projekten der Stiftergemeinschaft zugute. Sich für die Führungen anzumelden, ist nicht erforderlich.
Unabhängig von diesem regelmäßigen Angebot besteht die Möglichkeit, sich für individuelle Führungen anzumelden. Unter „Führungen“  finden Interessierte auf dieser Seite alle wichtigen Informationen.

Konzerte in der Justinuskirche 2026

Unter der Überschrift „Lux Aeterna“ (Ewiges Licht) eröffnet der Frankfurter Motettenchor unter Thomas Hanelts Leitung die Konzerte in der Justinuskirche Höchst. Zwischen dem 26. April und dem Abschlußabend am 20. September stehen insgesamt zwölf Konzerte auf dem Programm. Zu Gast sind hochrangige Interpreten wie der Organist Josef Miltschitzky, der Blockflötist Andreas Böhlen, die Pianistin Lee El und der Gitarrist Philipp Romacker. Zum 140. Geburtstag des französischen Organisten und Komponisten Marcel Dupré gestalten der Organist Manuel Bleuel, der künstlerische Leiter der Konzerte in der Justinuskirche, und der Geiger Fabian Rieser, Leiter des Hoch`schen Konservatoriums Frankfurt, einen Kammermusikabend.

Details zu den Konzerten und die jeweiligen Termine finden sich auf der Seite Konzerte – Konzerte in der Justinuskirche Frankfurt am Main-Höchst oder unter Konzerte auf dieser Seite. Dort sind vorab Karten für sämtliche Konzerte über Frankfurt-Ticket zu erwerben.

Karten zu den Konzerten sind über Frankfurt Ticket im Vorverkauf erhältlich (www.frankfurtticket.de oder Tel. 069-1340-400).

Vorverkaufsstellen von Frankfurt Ticket finden Sie an folgenden Stellen: Tourist Info am Römer, Alte Oper Frankfurt, Hanau Laden, Hugenottenhalle Neu-Isenburg sowie Ticketshop Oberursel

Eintrittspreise: 15€ (erm. 10€) und 13 € (erm. 8€).

Der Eintritt für das Konzert mit Weinprobe am 14. Juni beträgt einheitlich 25 €.

Freier Eintritt für die beiden Kurzkonzerte (4. und 5. Juli) sowie das Lichterkonzert (12. Juli).

Ermäßigung für Schwerbehinderte ab einem SB-Grad von 50% sowie für Schüler und Studierende.

Parkplätze auf dem Höchster Marktplatz sowie am Mainufer. Zur Kirche durch das alte Stadttor und über den Höchster Schloßplatz.